Alps Future Award erstmals beim AlpenKlimaGipfel: Lebensraum Tirol Gruppe und AlpNet prämieren zukunftsweisende Projekte

Der Award würdigt Initiativen, die den Wandel im Alpenraum nicht nur begleiten, sondern aktiv gestalten und zeigt, dass Zukunftsfähigkeit dort entsteht, wo ökologische Vernunft, wirtschaftliche Innovation und gesellschaftliche Wirkung ineinandergreifen. Im Fokus stehen Projekte, die Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und soziale Verantwortung verbinden, Arbeitsplätze sichern und Umweltressourcen schonen – ob durch Energieautarkie, digitale Kooperationen oder neue Formen regionaler Wertschöpfung.
Zwei Kategorien– ein gemeinsamer Anspruch
Insgesamt gingen 75 Einreichungen aus dem gesamten Alpenraum ein– 26 Projekte in der Kategorie Lebensraum Tirol und 49 Projekte in der Kategorie Tourismus. Martin Reiter, Geschäftsführer der Lebensraum Tirol Gruppe, betont: „Tirol lebt vom Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und einer intakten Natur. Diese Auszeichnung zeigt, wieUnternehmen, Gemeinden und Initiativen Verantwortung übernehmen und mit innovativen Projekten beweisen, dass nachhaltiges Wirtschaften zugleich ökologisch sinnvoll, gesellschaftlich wertvoll und ökonomisch erfolgreich sein kann.“ Karin Seiler, Präsidentin von AlpNet und Geschäftsführerin der Tirol Werbung, sieht den Preis als „Schaufenster für gelebte Zukunft: Projekte, die zeigen, wie Tourismus in den Alpen die Balance findet – zwischen Erlebnis und Erhaltung, zwischen Identität und Innovation.“
Der Alps Future Award 2026 wird in zwei Kategorien vergeben:
– Lebensraum Tirol, powered by Tirol und TIROL 2050 | Leitthema 2026„Energiewende und Energieautonomie im Lebensraum Tirol“: Nominiert sind in dieser Kategorie drei Finalisten: „Energiewende im Gründerzeithaus: 78 % CO?-Reduktion“ (Tiroler Versicherung V.a.G., Innsbruck); „HELIOPLANT® Tiefenbachgletscher Sölden“ (ehoch2 GmbH, Tirol); „Nachhaltige Lebensmittelzustellung mit E-LKW“ (Eurogast Grissemann, Tirol)
– Tourismus, powered by AlpNet&Tirol | Leitthema 2026„Innovative Produkte und Angebote am Berg“: Auch in dieser Kategorie sind drei Finalist*innen nominiert: „Allgäu-Walser-Pass: Ein Code für alle Fälle“ (AlpNet-Partner Allgäu Tourismus, Deutschland); „OLM Nature Escape – Energieautarker Naturtourismus“ (AlpNet-Partner IDM Südtirol-Alto Adige, Italien); „Eggental Taste Local – Regionale Kreisläufe neu gedacht“ (AlpNet-Partner IDM Südtirol-Alto Adige, Italien).
AlpenKlimaGipfel 2026 als inhaltsstarke Plattform
Verliehen wird der Alps Future Award 2026 im Rahmen der dritten Auflage des AlpenKlimaGipfels. Vom 23. bis 24. Juni 2026 verwandelt das Format die Zugspitze zur Drehscheibe für Perspektivenwechsel im Diskurs zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft, Sport, NGOs, Politik, Medien, Institutionen und Versorgern. Diskutiert werden dabei Zukunftsthemen des Alpenraums, etwa nachhaltige Transformation und Innovationsstrategien für den sensiblen Lebens-und Wirtschaftsraum Alpen. Den nominierten Projekten bietet der Gipfel die Möglichkeit, sich einem hochkarätigen, internationalen Publikum zu präsentieren. Mit dem Alps Future Award erhält der AlpenKlimaGipfel auf der Zugspitze eine handlungsorientierte Dimension: Die Präsentation konkreter Projekte macht Wandel sichtbar und nachvollziehbar – mit dem Ziel, Leuchtturmprojekte kennenzulernen und Wissen rund um nachhaltige Strategien in der Praxis zu verankern.
Eine hochkarätige Jury suchte Initiativen mit Wirkung
Die Projekte wurden von einer siebenköpfigen Jury, bestehend aus ausgewiesenen Expert*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Kompetenz in den Bereichen Wissenschaft, Tourismus, Wirtschaft und Nachhaltigkeit, nominiert. Den Vorsitz hat Prof. Hubert Siller, Leiter des MCI Tourismus in Innsbruck, der den gesamten Award-Prozess wissenschaftlich begleitet: „Wir prämieren keine Ideen, sondern Wirkung. Entscheidend ist, was umgesetzt wurde, welche Erkenntnisse andere daraus ziehen können und wie stark ein Projekt tatsächlich Veränderung auslöst. Der Alps Future Award soll Orientierung geben –für Regionen, Betriebe und Entscheidungsträger*innen im gesamten Alpenraum.“
Die weiteren Mitglieder der Jury sind: Andrea Fischer (Glaziologin&Mitglied des Advisory Boards des AlpenKlimaGipfels), Dhara Meyer (Energieagentur Tirol), Harald Pechlaner (Eurac Research), Matthias Krapf (Verlagsleiter der Moser-Holding, Chefredakteur der Tiroler Tageszeitung), Ralf Roth (Deutsche Sporthochschule Köln&Mitglied des Advisory Boards des AlpenKlimaGipfels), Sabine Müller (Hochschule Luzern).
Weitere Informationen zu den einzelnen Projekten und dem AlpenKlimaGipfel finden Sie hier:
Alps Future Award 2026
AlpenKlimaGipfel
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