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Almas Industries Ratgeber: Defibrillator für Unternehmen – diese 5 Fragen sollten Entscheider vor dem Kauf klären

 

Ein medizinischer Notfall im Unternehmen ist ein Szenario, mit dem sich niemand gern beschäftigt. Und doch passiert er in Deutschland tausendfach täglich. Besonders kritisch: der plötzliche Herzstillstand am Arbeitsplatz, ob bei Mitarbeitenden, Kunden oder Besuchern. In solchen Momenten zählt jede Minute. Und jede Entscheidung, die vorher getroffen wurde. Viele Unternehmen denken daher darüber nach, einen AED (Automatisierter Externer Defibrillator) im Betrieb zu installieren. Doch es reicht nicht, ein solches Gerät einfach nur anzuschaffen. Entscheidend ist, ob es im Ernstfall tatsächlich funktioniert. Gezielte Fragestellungen helfen Unternehmen, die richtigeWahl zu treffen – als wichtiger Teil eines zuverlässigen Notfallmanagements.

Ein Defibrillator an der Wand vermittelt Sicherheit. Doch diese Sicherheit ist trügerisch, wenn niemand regelmäßig prüft, ob das AED-Gerät im Ernstfall auch funktioniert. Abgelaufene Elektroden, leere Batterien oder fehlende Wartung bleiben oft unbemerkt, bis es darauf ankommt. Wer Verantwortung trägt, sollte sich daher mit folgenden Fragen ehrlich auseinandersetzen.

1. Wer stellt sicher, dass der Defibrillator jederzeit einsatzbereit ist?

Ein Defibrillator für Unternehmen ist kein klassisches Investitionsgut. Er hängt oft sichtbar im Gebäude, wird aber nur selten aktiv und bewusst wahrgenommen. Dabei besteht ein AED-Gerät aus mehreren Komponenten, die regelmäßig geprüft werden müssen: Batterie, Software und vor allem die Elektroden. Viele wissen nicht, dass diese ein Ablaufdatum haben. Je nach Hersteller beträgt die Dauer der Funktionstüchtigkeit meist zwischen zwei und fünf Jahren. Trocknet das leitfähige Gel aus oder verliert die Klebefläche ihre Haftung, kann das Gerät im Ernstfall nicht korrekt arbeiten.

Die entscheidende Frage lautet daher: Wer prüft regelmäßig, ob Elektroden und Batterie noch innerhalb der Haltbarkeit sind? Gerade bei einem gekauften AED ohne Servicevertrag bleibt diese Verantwortung oft intern, ohne klar geregelte Zuständigkeit.

2. Wie oft wirdüberprüft, ob das AED-Gerät wirklich funktioniert?

Defibrillatoren in Unternehmen unterliegen den Vorgaben der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV). Für Betreiber bedeutet das: Die Geräte müssen regelmäßig überprüft werden und in der Regel alle zwei Jahre einer Sicherheitstechnischen Kontrolle (STK) durch qualifiziertes Fachpersonal unterzogen werden.

In der Praxis entsteht dadurch ein fortlaufender organisatorischer Aufwand – von derÜberwachung der Einsatzbereitschaft über die Dokumentation bis hin zum rechtzeitigen Austausch einzelner Komponenten. Viele Unternehmen entscheiden sich daher bewusst dafür, diese Aufgaben an einen spezialisierten Dienstleister zu übergeben, um die dauerhafte Funktionsfähigkeit ihresDefibrillators sicherzustellen.

\“Entscheidet sich ein Unternehmen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung dafür, einen AED bereitzustellen, greift außerdem das Arbeitsschutzrecht. Arbeitgeber sind verpflichtet, Gefährdungen zu beurteilen und geeignete Schutzmaßnahmen festzulegen. Daraus folgt: Ein vorhandener Defibrillator muss jederzeit funktionsfähig sein. Ein nicht geprüfter oder vernachlässigter AED kann im Ernstfall als organisatorisches Versäumnis gewertet werden.\“, erläutert Joshua Langer, Leiter Personenschutztechnik bei Almas Industries, einem führenden Unternehmen für Sicherheits- und Notfalltechnik.

Auch die Logik der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) ist eindeutig. Sie fordert eine wirksame Erste-Hilfe-Organisation und funktionsfähige Erste-Hilfe-Einrichtungen im Betrieb. Ein AED-Gerät mit leerer Batterie oder abgelaufenen Elektroden erfüllt diese Anforderungen nicht, wenn es im entscheidenden Moment versagt.

Hinzu kommen Audit- und Praxisanforderungen, etwa im Rahmen von ISO-Systemen oder internen Arbeitsschutz-Audits. Dort wird regelmäßig gefragt:\“Gibt es einen Defibrillator? Wer ist verantwortlich? Wie wird die Einsatzbereitschaft sichergestellt? Und gibt es dafür nachvollziehbare Prozesse oder Wartungsnachweise?\“Die Antwort\“Der AED prüft sich selbst\“reicht dabei oft nicht aus. Auditoren erwarten klare Zuständigkeiten oder ein Servicekonzept, das die Funktionsfähigkeit dauerhaft sicherstellt.

3. Was passiert, wenn der Defibrillator im Ernstfall versagt?

Ein anonymisierter Praxisfall verdeutlicht das Risiko: In einem mittelständischen Unternehmen kam es während der Arbeitszeit zu einem medizinischen Notfall. Vieles deutete auf einen Herzinfarkt hin. Ein Defibrillator war vorhanden, bei der Anwendung stellte sich jedoch heraus, dass die Elektroden abgelaufen waren. Das Gerät konnte nicht optimal eingesetzt werden, der Arbeitskollege verstarb. Die anschließende Aufarbeitung zeigte: Für AED Wartung und regelmäßige Prüfung gab es keine klar geregelte Zuständigkeit.

Solche Fälle bleiben nicht folgenlos. Kommt es zu einem Schaden, prüfen Versicherer, Aufsichtsbehörden und gegebenenfalls Gerichte, ob das Unternehmen seiner organisatorischen Verantwortung nachgekommen ist. Dabei geht es nicht darum, ob ein AED-Gerät vorgeschrieben war, sondern ob ein bereitgestelltes Sicherheitssystem auch funktionsfähig gehalten wurde.

In vergleichbaren Konstellationen standen Unternehmen bereits vor der Frage, ob mangelnde AED Wartung als Organisationsverschulden zu werten ist. Neben zivilrechtlichen Haftungsfragen können auch arbeits- und versicherungsrechtliche Konsequenzen entstehen. Unabhängig vom rechtlichen Ausgang bleibt häufig ein erheblicher Reputationsschaden. Vom Schlimmsten ganz zu schweigen: dem möglichen Verlust eines Menschenlebens. Denn bei plötzlichem Herzstillstand kann ein AEDdie Überlebensquote von 3-10 Prozent auf bis zu 70 Prozent verbessern – aber nur, wenn das Gerät auch wirklich einsatzbereit ist.

4. Wie einfach ist der AED für Laien im Ernstfall zu bedienen?

Im Notfall zählt jede Sekunde, und jede Unsicherheit ist zu viel. Die Erfahrung zeigt: Moderne AED-Geräte sind zwar für Laien konzipiert, doch Stress, Hektik und Angst sind reale Faktoren. Entscheidend ist daher nicht allein, ob ein AED vorhanden und einsatzbereit ist, sondern wie gut er Menschen ohnemedizinische Ausbildung durch die Situation führt.

Wichtige Kriterien sind klare, unmissverständliche Sprachanweisungen, eine intuitive Schritt-für-Schritt-Führung und eine Bedienlogik, die Fehler praktisch ausschließt. Je weniger Entscheidungen Ersthelfende selbst treffen müssen, desto höher die Handlungssicherheit.

Der DOC Defibrillator von Almas Industries folgt genau diesem Ansatz: Er führt Anwender mit klaren Sprachansagen durch die Reanimation, arbeitet mit eindeutigen Piktogrammen und reduziert die Bedienung auf das Wesentliche. Zusätzlich wird bereits beim Öffnen des Geräts automatisch eine Verbindung zur Notrufleitstelle hergestellt. Ersthelfende müssen sich also nicht parallel um den Notruf kümmern, sondern können sich vollständig auf die Wiederbelebung konzentrieren.

Gerade für Unternehmen bedeutet das: ein System, das nicht nur technisch funktioniert, sondern auch unter Stress von Laien sicher bedient werden kann.

5. Wollen wir einen Defibrillator besitzen – oder Sicherheit gewährleisten?

Viele Unternehmen vergleichen zunächst: Defibrillator kaufen oder Defibrillator mieten? Der Blick richtet sich hier oft auf den Anschaffungspreis. Dabei wird allerdings der langfristige organisatorische und wirtschaftliche Aufwand unterschätzt. Nach dem Kauf des bloßen Geräts fallen Kosten für den regelmäßigenAustausch von Batterien (alle 2-7 Jahre) und Elektroden (alle 2-5 Jahre) an, die zusammen jährlich etwa 100-200 EUR kosten können. Hinzu kommen optionale Kosten für Wartungsverträge (bis zu 300 EUR/Jahr, je nach Umfang) und Schulungen für die Anwender (bis zu 150 EUR pro Person). AuchZubehör wie Beschilderung und Wandhalterungen sind zu berücksichtigen, bei der Installation im Außenbereich auch Wetterschutzmaßnahmen.

Mit einem gemieteten Defibrillator für Unternehmen können Sie diese Verantwortung an einen externen Dienstleister abgeben. Service, AED Wartung und Verbrauchsmaterialien sind bei renommierten Anbietern wie Almas Industries klar geregelt. Die Einsatzbereitschaft wird regelmäßig überprüft. Und im Ernstfall ist Hilfe nicht nur durch das Gerät vor Ort, sondern auch via Notrufleitstelle 24 Stunden am Tag sichergestellt. Eine Schulung ist im All-Inklusive-Paket des DOC Defibrillators von Almas Industries inbegriffen. Dabei weisen ausgebildete Techniker die Geräteverantwortlichen und Ersthelfer eines Unternehmens in die Funktionsweise bzw. Handhabung des AED ein.

Zurück zum Vergleich\“AED kaufen oder mieten?\“: Der Kauf eines Defibrillators ist sinnvoll, wenn Unternehmen das Gerät selbst besitzen möchten sowie den administrativen und finanziellen Aufwand der Instandhaltung mit eigenen Ressourcen managen können und wollen. Die Miete bei einem Full-Service-Anbieter empfiehlt sich insbesondere dann, wenn planbare monatliche Kosten, ein klar geregelter Service und diedauerhafte Einsatzbereitschaft im Vordergrund stehen.

Die Verantwortung für Sicherheit endet nicht mit der Installation

Ein Defibrillator ist ein starkes Signal für Fürsorge und Verantwortung. Doch er entfaltet seine Wirkung nur, wenn er im entscheidenden Moment funktioniert. Almas Industries verfolgt deshalb einen systemischen Ansatz in der betrieblichen Notfallvorsorge: Der DOC Defibrillator wird als Innen-, Außen- und Mobilvariante im Mietmodellangeboten, inklusive Wartung, Austausch von Elektroden und Batterie sowie automatischer Verbindung zur Notrufleitstelle beim Öffnen des Geräts.

Joshua Langer von Almas Industries:\“Wer Leben retten will, braucht mehr als ein Gerät an der Wand. Es braucht ein System, das funktioniert. Nicht nur am ersten Tag.\“

Almas Industries ist einer der führenden Anbieter im Bereich moderner Sicherheits- und Notfalltechnik. Das Unternehmen verantwortet seit 2004 mehr als 33.000 Sicherheitsinstallationen in acht europäischen Ländern. Unter den Kunden finden sich Unternehmen aus Dienstleistung, Handel, Industrie, Handwerk und Logistik ebensowie Gesundheits- und Bildungseinrichtungen sowie öffentliche Institutionen. Zum Portfolio gehören u. a. Lösungen im Perimeter- und Einbruchschutz, biometrische Zutrittssysteme und Zeiterfassung sowie lebensrettende DOC Defibrillatoren, Totmannschalter und Notfallsäulen mit 24/7-Leitstellenanbindung. Mehr Informationen zum DOC Defibrillator finden Sie hier (https://defibrillator-doc.de/).

https://defibrillator-doc.de/

Pressekontakt:

Verantwortlich i. S. d. TMG
Almas Industries AG
Matthias Klüwer
Floßwörthstraße 57
68199 Mannheim
Deutschland
USt-IdNr.: DE814418527
HRB 1035
T: 0049-621-8425280
F: 0049-621-842528999
@: pr@almas-industries.de
almas-industries.de

Original-Content von: ALMAS INDUSTRIES AG,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 5. Februar 2026.

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