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Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros klären am Weltmilchtag (1. Juni) in Bonn über die Milchindustrie auf

Berlin/Bonn, 30.05.2018. Anlässlich des Weltmilchtags klären Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros am kommenden Freitag, dem 1. Juni, Passanten in der Bonner Innenstadt über die Missstände in der Milchindustrie und ihre Folgen auf. Dabei soll den Menschen bewusst gemacht werden, dass es sich bei der Milch von Kühen und anderen Nutztieren um nichts Anderes als \“Muttermilch\“ handelt. Um darauf aufmerksam zu machen, verkleiden sich die Aktivisten als Schwangere und frischgebackene Mütter mit ihren Babys und bieten Vorbeilaufenden \“ihre\“ Milch an. Damit zeigen sie den Widerspruch auf, dass menschliche Muttermilch nur an Säuglinge gegeben wird, während tierische Muttermilch als Nahrungsmittel jederzeit Normalität ist. In diesem Zuge wird auch auf die Hintergründe der Milchproduktion und der damit verbundenen Tierqual informiert. \“Die aktuelle Milchindustrie ist ein ausbeuterisches System auf Kosten der Tiere. Kühe werden über Jahre als Milchmaschinen ausgebeutet bevor auch sie am Ende im Schlachthof landen. Dass dieser Zustand nicht stärker hinterfragt wird, ist ein Skandal\“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros.

Derzeit leben ca. vier Millionen Kühe in deutschen Milchbetrieben und müssen ihr gesamtes oder den Großteil ihres Lebens in riesigen Stallanlagen und auf Spaltenböden verbringen.
Etwa eine Million Kühe werden sogar ganzjährig angebunden gehalten und können sich noch nicht einmal umdrehen. Milchkühe werden jährlich immer wieder künstlich befruchtet, um Kälber zu gebären und um kontinuierlich Milch für die Milchindustrie zu produzieren. Dabei werden ihnen die Kälber meist kurz nach der Geburt entrissen, damit diese die eigentlich für sie bestimmte Muttermilch nicht bekommen. Die weiblichen Nachkommen erwartet das gleiche Schicksal wie ihren Müttern, die männlichen Tiere werden meist für kurze Zeit gemästet und im Anschluss für Kalbfleisch geschlachtet. Das Deutsche Tierschutzbüro möchte durch diese Aktion den Menschen aufzeigen, woher die Milch kommt und welche Tierquälerei damit einhergeht.

Fotomaterial aus der Milchindustrie stellen wir Ihnen gerne auf Anfrage zur Verfügung.

Aktion im Überblick
Wann:
Freitag, 1. Juni 2018, 12.30 – 15.00 Uhr
Wo:
Vor dem Unitymedia-Store, Friedensplatz 4, 53111 Bonn

Kontakt: Fabian Steinecke, Pressesprecher Deutsches Tierschutzbüro e.V., Tel.: 030-2700496-11

Posted by on 30. Mai 2018.

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Categories: Vermischtes

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