ADAC Stauprognose: 17. bis 19. Juli / Nordrhein-Westfalen startet in die Sommerferien/ Staugefahr steigt weiter

Neben dem Urlaubsverkehr sind auch zahlreiche Ausflügler unterwegs. Bei schönem Wetter steigt die Staugefahr auf den Strecken in Richtung Alpen, Mittelgebirge, Küsten und Seen noch einmal deutlich an. Am Samstag- und Sonntagabend ist zudem mit dichtem Rückreiseverkehr zu rechnen. Bundesweit gibt es rund 1.000 Baustellen, die den Verkehrzusätzlich ausbremsen. Erhebliche Verkehrsbehinderungen und hoher Parkdruck sind auch rund um große Veranstaltungen wie die\“Größte Kirmes am Rhein\“in Düsseldorf, das\“Parookaville Festival\“in Weeze, das\“Deichbrand Festival\“bei Cuxhaven sowie den\“Großen Preis von Belgien\“in Spa-Francorchamps zu erwarten.
Besonders staugefährdete Autobahnen in Deutschland
– A1 Lübeck – Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
– A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Berliner Ring
– A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg sowie Passau – Linz
– A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
– A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
– A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Ulm – Füssen/Reutte
– A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
– A9 Berlin – Leipzig – Nürnberg – München
– A10 Berliner Ring
– A20 Lübeck – Rostock
– A24 Hamburg – Berliner Ring
– A81 Singen – Stuttgart – Heilbronn
– A95 München – Garmisch-Partenkirchen
– A96 München – Lindau
– A99 Autobahnring München
Auch im benachbarten Ausland müssen Reisende mit erheblichen Verzögerungen rechnen. In Österreich führen Ferienverkehr und zahlreiche Baustellen auf den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen zu langen Staus. Besonders betroffen sind die West-, Tauern-, Inntal-, Brenner-, Pyhrn- und Rheintalautobahn. Auf der Brennerautobahn dauern die Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke an. Auch auf der Fernpassroute und der Arlbergstraße muss mit stockendem Verkehr gerechnet werden. In Tirol gelten an den Wochenenden erneut Abfahrtssperren auf zahlreichen Ausweichstrecken. Am Montag, dem 20. Juli, findet zusätzlich wieder eine Blockabfertigung für den Lkw-Verkehr am Grenzübergang Kufstein statt.
In der Schweiz bleibt die Verkehrslage auf den klassischen Transitachsen angespannt. Besonders betroffen sind die Gotthard-Route (A2), die San-Bernardino-Route (A13) sowie die Autobahnen A1 und A3. Auch in Italien muss auf der Brennerroute (A22) sowie auf der Strecke zwischen der Schweizer Grenze, Mailand und Genua mit erheblichem Reiseverkehr gerechnet werden.
Bei der Rückreise nach Deutschland sollten Autofahrer außerdem mögliche Wartezeiten an den Grenzen einkalkulieren. Insbesondere an den Übergängen aus Österreich, Polen, Tschechien und der Schweiz kann es aufgrund der Grenzkontrollen zu Verzögerungen kommen.
Für Lkw über 7,5 Tonnen gilt am Sonntag das übliche Fahrverbot. Zusätzlich gilt noch bis zum 31. August das Ferienfahrverbot an Samstagen von 7 bis 20 Uhr auf zahlreichen Autobahnen und ausgewählten Bundesstraßen.
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