action medeor versorgt Ebola-Region mit Schutzausrüstung

\“Wir konzentrieren uns zunächst auf die Versorgung von medizinischem Personal in den Provinzen Ituri und Süd-Kivu\“, berichtet Markus Bremers, Pressesprecher von action medeor. In Ituri ist der Ebola-Ausbruch bislang am stärksten, in Süd-Kivu werden präventive Maßnahmen gegen eine weitere Verbreitung ergriffen.\“Aus Erfahrungen mit früheren Ebola-Epidemien wissen wir, dass frühzeitige Maßnahmen besonders wichtig sind, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Deshalb ist jetzt Schnelligkeit gefragt\“, erläutert Bremers.\“Medizinisches Personal nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein\“, so Bremers.\“Ärzte und Pflegepersonal sind für Erkennung und Behandlung von Infektionen unerlässlich, gleichzeitig sind sie jedoch besonders gefährdet. Deshalb ist ihr Schutz jetzt wichtig.\“
Aus den betroffenen Regionen erhalten die Helfer von action medeor indessen besorgniserregende Nachrichten.\“Die Lage ist sehr dramatisch. Die Epidemie breitet sich wie ein Lauffeuer in einer sehr unsicheren Region aus\“, berichtet Jean Mudekereza, Projektkoordinator der lokalen Hilfsorganisation AFPDE, mit der action medeor in der DR Kongo zusammenarbeitet.\“Die Bevölkerung ist psychisch stark belastet. In manchen Familien gab es nach Familienfeiern mehrere Todesfälle, daher sind die Menschen in großer Angst\“, so Mudekereza.
Hinzu kommt noch ein weiteres Problem: Die Restriktionen, die nun zur Ebola-Bekämpfung verhängt werden, treffen die Bevölkerung hart, denn sie verhindern vielfach auch, dass die Menschen ihren Tagelohn verdienen können.\“Durch all die Einschränkungen, die der Bevölkerung auferlegt wurden, wird das Leben sehr schwer und kompliziert. Für die Bevölkerung, die von der Landwirtschaft lebt, kommt zu der Unsicherheit, die sie daran hindert, auf die Felder zu gehen, noch hinzu, dass diese Epidemie die Situation weiter verschärftund die Menschen in Hunger und Unterernährung stürzt\“, fasst Mudekereza zusammen.
Wer die Arbeit von action medeor unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun. Man kann online spenden unter www.medeor.de und dort auch seine Adresse für eine Spendenquittung hinterlassen. Klassisch geht es über IBAN DE78 3205 0000 0000 0099 93 bei der Sparkasse Krefeld, Spendenstichwort:\“Nothilfe weltweit\“.
Pressekontakt:
action medeor
Dr. Markus Bremers
markus.bremers@medeor.de
02156 / 9788-178
0152 / 540 421 56
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