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61 Prozent aller Mitarbeiter sprechen sich für den Arbeitsplatz der Zukunft aus

Laut der aktuellen Studie „Arbeitsplatz der Zukunft“ von IDG Research Services in Zusammenarbeit mit ASG Technologies ̶ Anbieter von geschäftskritischer Software für „hybride“ Unternehmen ̶ assoziieren 79 Prozent aller Mitarbeiter mit dem Begriff „Future Workplace“ das Überdenken von Arbeitszeitmodellen, insbesondere wann und wo gearbeitet wird.

Befragt wurden 1.500 Entscheider und Angestellte verschiedener Unternehmen aus Europa. Ziel der Studie war es, herauszufinden, wie der Wandel hin zu modernen Arbeitsmodellen im Zeitalter der Digitalisierung wahrgenommen wird. Über 60 Prozent der befragten Arbeitnehmer sind der Auffassung, dass die Vorteile des Arbeitsplatzes der Zukunft die Bedenken aufwiegen. Über 30 Prozent meinen, dass sich Vor- und Nachteile die Waage halten. Nur laut acht Prozent schlagen die Nachteile stärker zu Buche.

Mobilität und Technologie sind die beiden Hauptaspekte. Das bestätigen die Aussagen von Entscheidern, die mit der Flexibilisierung von Arbeitsmodellen vertraut sind. Für 57 Prozent der befragten Unternehmen müssen Veränderungen auf dem Weg zum Arbeitsplatz der Zukunft vorrangig auf den Gebieten der Mobilität und Technologie stattfinden. „Die Ergebnisse spiegeln die wichtigsten Maßnahmen wider, mit denen Unternehmen die Zukunft bestreiten wollen“, sagt Charles Sansbury, CEO bei ASG Technologies. „Zum einen möchten Arbeitnehmer mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten und dem Arbeitsort. Zum anderen passen Arbeitgeber die richtigen Systeme, Lösungen und Sicherheitsprotokolle entsprechend an, um alte Arbeitsstrukturen aufzubrechen und digitale Arbeitsplätze der Mitarbeiter untereinander zu vernetzen.“

Für die Umsetzung des Arbeitsplatzes der Zukunft gibt es unterschiedliche Ansätze. 36 Prozent der befragten Unternehmen haben eine eigene unternehmensübergreifende Strategie für die Umsetzung neuer Arbeitsmodelle und Mobilitätskonzepte. Weitere 27 Prozent führen neue Konzepte für jede Abteilung einzeln ein. Nichtsdestotrotz glauben Angestellte, dass es noch ein langer Weg ist. Für vier von fünf Befragten ist ihr Arbeitsplatz weit von dem eigenen Bild des Arbeitsplatzes der Zukunft entfernt – für drei Prozent entspricht er ihm allerdings schon. 38 Prozent schildern, dass ihr Arbeitsplatz noch nicht viel damit zu tun hat und 41 Prozent sagen, dass er ihm teilweise gerecht wird.

„Unternehmen sind der Auffassung, dass sie beim Projekt „Arbeitsplatz der Zukunft“ gut vorankommen und meinen, dass das auch das Ziel sein müsse. Allerdings gibt es noch eine große Kluft zwischen dem, was die Unternehmen glauben zu leisten und dem Feedback der Angestellten“, so Sansbury weiter.

Es besteht großer Nachholbedarf dabei, die Angestellten in den Prozess mit einzubeziehen. Ihr Engagement ist sogar entscheidend, wenn es zu einschneidenden Veränderungen am Arbeitsplatz kommt. Auf die Frage, inwieweit Angestellte in die Modernisierung des Arbeitsplatzes involviert sind, gab nur gut ein Drittel (36 Prozent) an, sie befragt zu haben. Nur 31 Prozent halten ihre Mitarbeiter auf dem Laufenden und weniger als ein Viertel (24 Prozent) haben Arbeitsgruppen gebildet. Auch in punkto Technologie gibt es Herausforderungen. 87 Prozent aller Angestellten sehen Optimierungspotenzial bei der IT und der technischen Ausstattung ihrer Arbeitsplätze. Nur jeder Achte ist sehr zufrieden.

„Mitarbeiter erkennen und schätzen die Vorteile des Arbeitsplatzes der Zukunft und sind überwiegend bereit, sie zu nutzen“, so Charles Sansbury. Unternehmen müssen darauf achten, bei der Entwicklung neuer Arbeitsmodelle die Mitarbeiter miteinzubeziehen und auf die richtige Technologie zu setzen. Der Arbeitgeber muss den Arbeitnehmern zu verstehen geben, dass er sie – nicht nur in der Übergangsphase – unterstützt. Das wirkt sich positiv auf die Produktivität beim Arbeiten aus und dient gleichzeitig der Mitarbeiterbindung.“

Für den Einstieg in die Debatte um den Arbeitsplatz der Zukunft veranstaltet ASG Technologies am 14. Dezember 2017 um 15:00 Uhr das Webinar „Wunsch und Wirklichkeit: Was braucht man für den Arbeitsplatz der Zukunft?“. Das Webinar leiten Claus Fieber-Held, Vice President Solution Sales bei ASG Technologies und Manfred Bremmer, Redakteur bei der Computerwoche und verantwortlich für die Studie „Arbeitsplatz der Zukunft“.

Posted by on 22. November 2017.

Categories: Vermischtes

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