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41.300 unbesetzte Stellen im Baugewerbe

 

Deutschland, Februar 2026 – Die deutsche Baubranche steht vor einem Paradox: Das 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur ist beschlossen, die Prognosen für 2026 zeigen erstmals wieder Wachstum – doch es fehlen die Menschen, die bauen. Laut Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) blieben 2024 rund 41.300 Stellen im Baugewerbe rechnerisch unbesetzt. 59 Prozent aller befragten Bauunternehmen nannten in der jüngsten DIHK-Umfrage den Fachkräftemangel als Geschäftsrisiko. Gleichzeitig gehen jährlich rund 19.800 Beschäftigte in den Ruhestand – während nur 12.340 neue Ausbildungsverhältnisse geschlossen werden.

In dieser Situation geht die CRAFTRA GmbH mit BauPros (www.baupros.com) einen anderen Weg: Die Plattform vermittelt qualifizierte Baufachkräfte aus den Westbalkan-Staaten direkt in unbefristete Festanstellungen bei deutschen Baubetrieben – innerhalb von vier bis sechs Wochen, zu einem transparenten Festpreis von 10.000 Euro pro Vermittlung.

Demografischer Kipppunkt erreicht

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 40 Prozent aller Ausbildungsverträge im Hoch- und Tiefbau werden laut Statistischem Bundesamt vorzeitig gelöst. Die Verrentung der geburtsstarken Jahrgänge hat längst begonnen. Drei von vier Herstellern von Bauprodukten sehen den Fachkräftemangel als prägende Herausforderung für 2025 und 2026.

Besonders betroffen: Der Mittelstand. Die rund 380.000 baugewerblichen Betriebe in Deutschland – 70 Prozent davon mittelständisch – tragen 85 Prozent des Wohnungsbaus. Doch gerade sie haben weder eigene Personalabteilungen noch die Kapazitäten, internationale Rekrutierungsprozesse mit Visumsverfahren, Qualifikationsanerkennung und Integrationsbegleitung eigenständig zu stemmen.

BauPros: Vom Bewerbungseingang bis zur Baustelle in vier bis sechs Wochen

BauProsübernimmt den gesamten Vermittlungsprozess: Von der Vorauswahl qualifizierter Fachkräfte über die Abwicklung der Visumsverfahren nach der Westbalkan-Regelung (§26 Abs. 2 BeschV) bis hin zur Unterstützung bei Unterkunft und Behördengängen nach Ankunft in Deutschland.

Ein zentrales Element des BauPros-Ansatzes ist der Einsatz KI-gestützter Prozesse: Von der Vorqualifizierung der Kandidaten über die Dokumentenprüfung bis zur Matching-Logik zwischen Betriebsanforderungen und Fachkräfteprofilen setzt BauPros auf intelligente Automatisierung. Das Ergebnis: eine Beschleunigung des gesamten Vermittlungsprozesses um bis zu30 Prozent gegenüber herkömmlichen manuellen Verfahren – bei gleichzeitig höherer Trefferquote im Matching.

Die wichtigsten Eckpunkte:

Direkte Festanstellung: Keine Zeitarbeit, keine Subunternehmer-Konstruktionen. Die Fachkräfte werden direkt beim auftraggebenden Baubetrieb angestellt.

Transparenter Festpreis: 10.000 Euro pro erfolgreicher Vermittlung – keine versteckten Kosten, keine prozentualen Jahresgehaltspauschalen.

Schnelle Verfügbarkeit: Vier bis sechs Wochen vom Erstgespräch bis zum Arbeitsbeginn – gegenüber sechs bis zehn Monaten bei herkömmlichen Verfahren.

Rechtssichere Abwicklung: Nutzung der entfristeten Westbalkan-Regelung mit bis zu 50.000 Kontingentplätzen jährlich, inklusive vollständiger Visum- und Aufenthaltsgenehmigungsbegleitung.

Vollständiger Service: Qualifikationsprüfung, Dokumentenmanagement, Unterkunftsunterstützung und Integrationsbegleitung aus einer Hand.

Westbalkan-Regelung: Bewährtes Instrument unter politischem Druck

Die Westbalkan-Regelung gilt als eines der erfolgreichsten Instrumente der Arbeitskräftezuwanderung. Laut einer Evaluierung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) arbeiten 61 Prozent aller Beschäftigten aus Westbalkan-Staaten auf Fachkräfteniveau. Nur ein Prozent hat sich jemals arbeitslos gemeldet oder staatliche Leistungen bezogen. Rund 97.000 Beschäftigteaus dem Westbalkan arbeiten im deutschen Baugewerbe.

Allerdings plant die aktuelle Bundesregierung laut Koalitionsvertrag, das jährliche Kontingent von 50.000 wieder auf 25.000 zu halbieren. Die Wirtschaft reagiert mit deutlicher Kritik: Die IHK Region Stuttgart bezeichnete die Regelung als\“unkompliziert, wirksam, gebraucht\“und warnte vor spürbaren Auswirkungen einer Kürzung.

Zitat des Geschäftsführers

\“Deutsche Bauunternehmen wissen, dass sie internationale Fachkräfte brauchen. Was sie nicht haben, ist die Zeit und die Kapazität, monatelange Verwaltungsprozesse zu navigieren. Mit unseren KI-gestützten Prozessen machen wir die Vermittlung nicht nur schneller, sondern auch präziser – damit der Meister sich auf die Baustelle konzentrieren kann stattauf Bürokratie.\“

– Alex Underberg, Geschäftsführer, CRAFTRA GmbH

Ausblick: Infrastrukturwende braucht Fachkräfte

Mit dem beschlossenen Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität stehen in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen an. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) prognostiziert für 2026 ein Branchenumsatzplus von 2,5 Prozent auf 178 Milliarden Euro. Gleichzeitig wird der Fachkräftebedarf weiter steigen.

BauPros adressiert dieses strukturelle Problem mit einem skalierbaren Modell, das auf direkte Festanstellungen, rechtskonforme Einwanderungswege und vollständige Prozessbegleitung setzt. Die ersten Vermittlungsverfahren laufen bereits.

Über BauPros

BauPros ist eine Marke der CRAFTRA GmbH und vermittelt qualifizierte Baufachkräfte aus den Westbalkan-Staaten (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien) in unbefristete Festanstellungen bei deutschen Bauunternehmen. Das Unternehmen setzt auf KI-gestützte Prozesse, um den Vermittlungsprozess um bis zu 30 Prozent zu beschleunigen, undübernimmt die vollständige Abwicklung inklusive Visumsverfahren, Qualifikationsprüfung und Integrationsbegleitung. Weitere Informationen unterwww.baupros.com

Pressekontakt

Alex Underberg

Geschäftsführer, CRAFTRA GmbH

Telefon: +49 163 263 88 90

E-Mail:info@baupros.com

Web:www.baupros.com

Quellenangaben:

IW Köln, Pressemitteilung 8. November 2025: Fachkräftelücke nach Branchen – 41.300 unbesetzte Stellen im Baugewerbe DIHK-Fachkräftereport 2025/2026: 59% der Bauunternehmen nennen Fachkräftemangel als Geschäftsrisiko Soka-Bau 2024: 12.340 neue Ausbildungsverhältnisse vs. ca. 19.800Renteneintritten IAB/IW Köln 2025: Evaluierung Westbalkan-Regelung – 61% Fachkräfteniveau, 1% Arbeitslosenquote BauInfoConsult Jahresanalyse 2025: 75% der Hersteller sehen Fachkräftemangel als Top-Trend 2025/2026 ZDB Baukonjunktur 2025: Branchenumsatzprognose 178 Mrd. Euro für 2026 (+2,5% real) Statistisches Bundesamt: 40% Auflösungsquote bei Ausbildungsverträgen im Hoch-/Tiefbau

Posted by on 18. Februar 2026.

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Categories: Allgemein

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