\“300 Patienten am Tag, ein Arzt, sechs Pflegekräfte\“- Ebola-Epidemie im Kongo spitzt sich weiter zu

Um die Ausbreitung einzudämmen, führt Help gemeinsam mit dem lokalen Partner UGEAFI Gesundheitsschulungen durch und unterstützt Gesundheitszentren mit medizinischer Ausrüstung und Desinfektionsmitteln.\“Bislang konnten wir mit unseren Hilfsmaßnahmen etwa 20.000 Menschen erreichen\“, berichtet Help-Programm-Manager Christoph van Edig.\“Neben Desinfektionsmitteln zur Reinigung kontaminierter Flächen stehen Aufklärungsmaßnahmen für die lokale Bevölkerung im Vordergrund. Aufgrund der Verbreitung von Fehlinformationen herrschen in der Bevölkerung jedoch große Verunsicherung und großes Misstrauen, was die Hilfe erschwert.\“
Zudem:\“Durch den anhaltenden militärischen Konflikt und die große Armut im Land ist das Gesundheitswesen im Kongo am Boden. Viele Hilfsorganisationen mussten aufgrund der weltweiten Mittelkürzungen ihre Arbeit im Land einstellen\“, so van Edig.\“Angesichts dieses Notstands benötigen wir dringend weitere finanzielle Mittel, um unsere Hilfe vor Ort auszuweiten. Wenn wir eine noch größere Epidemie wie zuletzt 2018 verhindern wollen, muss die internationale Gemeinschaft schnell handeln.\“
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