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300 Jahre Büro: Von Federkiel und Schreibmaschine zu KI

 

München, 17. Juni 2026 – Künstliche Intelligenz (KI) wurde in einem Report mit dem Titel „IWG: 300 Years of Office Innovation“ anlässlich des 300-jährigen Jubiläums des modernen Büros von CEOs weltweit zur einflussreichsten Büroinnovation gekürt. Auf den weiteren Plätzen folgen Laptops und Videokonferenzen, nachdem Technologie das Büro weiterhin verändert.

Anlass des Berichts, der von der International Workplace Group (IWG) in Auftrag gegeben wurde, ist das 300-jährige Jubiläum des weltweit ersten eigens zu diesem Zweck errichteten Büros, des Old Admiralty Buildings, das 1726 in London eröffnet wurde, um die rasche Expansion der weltweiten Aktivitäten der britischen Marine und des öffentlichen Dienstes zu unterstützen. Zu den weiteren ikonischen, eigens zu diesem Zweck errichteten Büros der letzten drei Jahrhunderte zählen das Witte Huis (Niederlande, 1898), eines der frühesten Hochhäuser, das Wainwright Building (USA, 1891) und das Pentagon (USA, 1943). Die Studie befragte Führungskräfte aus der Wirtschaft dazu,wie sich der moderne Arbeitsplatz entwickelt hat.

WLAN und hybrides Arbeiten vervollständigen die Top 5 der einflussreichsten Büroinnovationen.

Die Ergebnisse zeigen, dass CEOs den technologischen Wandel, den Arbeitnehmer derzeit durchlaufen, als ebenso bedeutend ansehen wie alle anderen Entwicklungen, die das Büro in den letzten 300 Jahren erlebt hat, wie beispielsweise den Aufstieg der Schreibmaschine, von Smartphones oder sogar des Internets.

Die Top 5 werden von modernen technologischen Entwicklungen dominiert, die das Arbeitsleben in den letzten zehn Jahren verändert haben. Alle sind mittlerweile fest im globalen Netzwerk von IWG verankert, dem weltweit größten Netzwerk mit Marken wie Spaces und Regus.

Die fünf wichtigsten Arbeitsplatzinnovationen der letzten 300 Jahre aus Sicht der CEOs

1.) KI (36%)
2.) Laptops und Tablets (35%)
3.) Videokonferenzen (Teams/Zoom) (31%)
4.) WLAN/Bluetooth (29%)
5.) Hybrides Arbeiten (26%)

Hybrides Arbeiten– von einem Viertel (26 %) der CEOs genannt – sticht vor dem Hintergrund der Entwicklungen bei Hard- und Software als entscheidender Wandel in der Art und Weise, wo und warum Menschen arbeiten, hervor.

Dieser Wandel ist bereits fest im Arbeitsalltag verankert. Im Vergleich zu vor zehn Jahren geben 35% der CEOs an, dass es dank der Technologie für Mitarbeiter einfacher geworden ist, von überall aus zu arbeiten, während 30% sagen, dass Besprechungen heute eher virtuell als persönlich stattfinden, was diese Entwicklung weiter begünstigt.

Jahrzehnte des Wandels: die 2020er und 1990er Jahre

Die 2020er Jahre gelten als das bislang transformativste Jahrzehnt, angetrieben durch die rasche Einführung von Hybridmodellen, KI, Automatisierung und flexiblen Arbeitspraktiken.

Dies stellt einen bedeutenden Sprung gegenüber den 1990er Jahren dar, der zweitwichtigsten Ära, in der das Internet, E-Mail und frühe Computertechnologien erstmals Arbeitsplätze auf globaler Ebene miteinander verbanden.

Von Faxgeräten bis zu gescheiterten Modeerscheinungen

Viele dieser Innovationen der 90er Jahre sind jüngeren Arbeitnehmern jedoch fremd. Auf die Frage, ob sie einige dieser Innovationen beschreiben könnten, konnte nur jeder Fünfte (20%) dies für Faxgeräte und 16% für Disketten tun – obwohl es sich dabei um das sofort erkennbare Symbol für „Dokument speichern“ handelt.

Trotz dieser Wissenslücke zwischen den Generationen bleibt ein Gefühl der Nostalgie bestehen. Über zwei Drittel (68%) der CEOs geben an, dass sie Nostalgie für Arbeitsmittel und Technologien der Vergangenheit empfinden.

Ähnlich wie bei Schreibmaschinen und dem Internet über Modem oder ISDN wird nicht erwartet, dass alle modernen Technologien überleben werden. Zu den Innovationen, von denen CEOs erwarteten, dass sie unsere Arbeitsweise verändern würden, die sich jedoch als kurzlebig erwiesen haben, gehören Smarte Brillen (41%), Schreibtischlaufbänder (39%) und interaktive Whiteboards (35%).

Der heutige Arbeitsplatz steigert die Produktivität

Mehr als ein Drittel (35%) der Führungskräfte gibt an, dass KI den größten Einfluss auf die Produktivität in ihrem Unternehmen hatte, noch vor Laptops und Videokonferenzen. Insgesamt sagen 83% der CEOs, dass die jüngsten Veränderungen in der Art und Weise, wie wir arbeiten, positiv waren, während 81% der Meinung sind, dass der heutige Arbeitsplatz besser auf Zusammenarbeit und Produktivität ausgelegt ist.

Mark Dixon, Gründer von IWG, kommentiert: „In den letzten 300 Jahren hat sich das Büro im Zuge jeder großen Innovationswelle kontinuierlich weiterentwickelt, doch KI stellt den bedeutendsten Wandel im Arbeitsleben seit der Entstehung des modernen Büros dar.

Sie verändert grundlegend, wie, wo und warum Menschen arbeiten, und ist mittlerweile untrennbar mit anderen transformativen Innovationen wie hybridem Arbeiten und digitaler Konnektivität verbunden.“

Methodik:
Die Studie wurde von Censuswide unter einer Stichprobe von 4.004 Büroangestellten (2.004 in Großbritannien und 2.000 in den USA) durchgeführt. Die Daten wurden zwischen dem 19.03.2026 und dem 23.03.2026 erhoben.

Posted by on 17. Juni 2026.

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Categories: Allgemein

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