3. Liga live bei MagentaSport: Trotz\“Angsthasenfußball\“und nach XXL-Nachspielzeit wegen Feuer im Hansa-Block: Rostock dreht hitziges Topspiel und klopft wieder oben an

Im Abstiegskampf erringt der 1. FC Saarbrücken nach Rückstand und Gelb-Roter Karte für Caliskaner in Unterzahl noch einen Punkt – dank des vielumjubelten Ausgleichs von Pick in der 81. Minute. Für die Moral der Saarländer gefühlt ein Sieg – zumal der Vorsprung auf den SSV Ulm weiter acht Punkte beträgt. Kaan Caliskanerund auch Argirios Giannikis kritisieren Schiedsrichterin Davina Lutz – der FCS-Trainer nach der Partie:\“Das war ein hitziges Spiel. Wir hatten bis auf das 0:1 die totale Kontrolleübers Spiel. Dann gibt es fragwürdige Gelb-Rote Karte. Die Schiedsrichterin hatte eine fragwürdige Linie!\“
Die\“Spatzen\“holen im Schwabenduell beim VfB Stuttgart II zwar ebenfalls einen Rückstand auf, kommen aber nicht über ein 1:1 hinaus. Ulms Trainer Pavel Dotchev gibt die Hoffnung (noch) nicht auf:\“Ich habe offensiv alles gebracht von der Bank, weil uns der Punkt nicht viel hilft. Das ist ein schmaler Grat. Leider bleibt der Abstand nun gleich. Aufgeben ist keine Alternative für mich!\“
Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen vom 32. Spieltag der 3. Liga. Bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht s in der 3. Liga bei MagentaSport am Freitag zum Auftakt des 33. Spieltags mit dem Spiel TSG Hoffenheim II gegen den 1. FC Schweinfurt 05. Der Topspiel-Kracher des Wochenendes steht am Sonntag auf dem Programm: Spitzenreiter VfL Osnabrück empfängt den Tabellendritten Energie Cottbus – live ab 13.00 Uhr bei MagentaSport.
SC Verl – Hansa Rostock 1:2
Hansa Rostock behält im Aufstiegskrimi die Nerven und darf weiter von der 2. Bundesliga träumen! Nach der Pause drehen Christian Kinsombi und Emil Holten binnen vier Minuten die Partie, nachdem Berkan Taz die Gastgeber mit dem Pausenpfiff durch einen Freistoß Marke Traumtor in Führung gebracht hat. In der Tabelle klettert Rostock an Verl vorbei auf Rang 5 – 4 Punkte hinter dem Relegationsplatz. Verl belegt mit 6 Punkten Rückstand auf den Dritten Cottbus Platz 6. Negativ-Höhepunkt der Partie: Nach dem Rostocker Doppelschlag wurde im Hansa-Fanblock gezündelt. Über 10 Minuten war die Partie unterbrochen. Am Ende gab es 15 Minuten Nachspielzeit, die Verl aber nicht mehr zum Punktgewinn reichten. Bereits in der 1. Halbzeit fielen Rostocker Chaoten durch Becherwürfe und einen Flaschenwurf auf, der Verls Timur Gayret am Kopf traf.
Tobias Strobl, Trainer Verl:\“Kein Endspielcharakter! Das hat man bei den Jungs auch gesehen, mit was für einer Leichtigkeit sie Fußball gespielt haben. Die Niederlage, wie ich sie mir erkläre, das ist schwer. Das Spiel darfst du nicht verlieren. Du hast 10 Minuten, wo du vielleicht nicht auf der Höhe bist. Das erste Tor war Ballgewinn, Ballverlust, Ballgewinn, Ballverlust. Da sind wir zusehr all-in gegangen. Da hätten wir einfach in den Ballbesitz reingemusst. Das zweite Tor ist ein langer Ball, zweiter Ball, wo wir einmal die Tiefe verlieren, wo wir das Kopfballduell verlieren. Aber sonst kann ich den Jungs nichts vorwerfen. Wenn du Hansa so dominierst, so viel Kontrolle hast,so oft Richtung gegnerisches Tor spielst, ist das rein von der Art und Weise Wow gewesen. Aber es zählt das Ergebnis und das war nicht so, wie wir es verdient gehabt hätten.\“
…über die Spielunterbrechungen und wie Schiedsrichter Michael Bacher sie erklärt hat:\“Er hat gar nichts erklärt, weil er nur für die Sicherheit auf dem Platz zuständig ist. Andere sind für die Sicherheit im Stadion zuständig. Deswegen kann er gar nichts machen. Wir können einfach nur warten, wir können die Unterbrechung wahrnehmen. Das ist total unangenehm. Nicht nur für uns, auchfür 95 Prozent der Zuschauer. Auch in der 1. Halbzeit kriegt Timur [Gayret, Anm.d.Red.] ein kleines Schnapsgläschen oder Schnapsfläschchen auf den Kopf. Das sind so Sachen, ich weiß nicht, ob die dazugehören müssen. Aber sie sind irgendwie auch Alltag. Deswegen gehört das dazu.Aber das ist nicht schön!\“
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Zlatko Janjic, Sportvorstand Verl, in der Pauseüber den Aufstiegskampf:\“Wenn wir jetzt da oben sagen würden, wir schauen mal – nein. Wir wollen voll angreifen! Wir wollen die Möglichkeit am Schopf packen und wenn es klappt auch hochgehen, natürlich!\“
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Niko Kijewski, Spieler Verl:\“Die Enttäuschung ist enorm groß! Jeder wusste vor dem Spiel, was das für eine Wichtigkeit hat, für Hansa genauso wie für uns. Wir haben aber vor dem Spiel klar thematisiert, dass es heute nicht um den Aufstieg geht oder dass du, wenn du das Spiel verlierst, du ganz oben raus bist. Wir können trotzdem stolz sein, über 75 bis 80 Minuten, die wir geboten haben.\“
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Daniel Brinkmann, Trainer Rostock,über den Stress, der von ihm abgefallen ist:\“Das ist logisch! Man muss das anders sehen. Hier in Verl, die wollen das auch unbedingt erreichen. Aber du hast nicht so viel Stress wie bei uns. Bei uns wird jeden Tag geschrieben. Es gibt tausende von Leuten, die sich dafür interessieren. Der Druck ist auf jeden Fall da, auch weil der Verein viel größer ist. Das meine ich gar nicht despektierlich. Ich finde es unfassbar beachtlich, was hier für eine Leistung abgerufen wird, nicht nur von den Spielern, auch von den Vorständen. Aber ich glaub, es ist auch kein Geheimnis, dass wir größer sind, dass du da etwas mehr Druck und mehr Stress hast. Das ist schon ganz logisch. Wir haben natürlich unsere Ziele, die wollen wir erreichen. Wenn du dann weißt, du hast so ein Spiel. Ich weiß nicht, ob Do-or-Die zu hart ausgedrückt ist. Abernah dran ist es auf jeden Fall. Natürlich macht man sich auch vorher den Kopf, weil man das unbedingt erreichen möchte, dass man weiter oben mitspielen kann. Darum geht es erstmal. Es ist nur eine Berechtigung, um gewisse Plätze mitzuspielen.\“
… zu seiner Kabinenansprache:\“Da ist gar nichts durch die Gegend geflogen. Ich glaube, dass es zu meinem Job gehört, dass ich die Dinge ehrlich anspreche. Wenn wir phasenweise Angsthasenfußball spielen – und das ist es für mich – weil uns alles, was heute passiert ist, vorher klar war. Wir wussten, dass sie stark im Passspiel sind, wir wussten, dass sie uns Mann-gegen-Mann pressen werden. Wir wusstenwie sie spielen und wir können uns darauf vorbereiten. Das Einfachste ist im Mann-gegen-Mann, dass man seine persönlichen Duelle gewinnt. Da muss ich mutiger sein. Das war es, was mich kolossal gestört hat. Das habe ich in der Halbzeit angesprochen. Aber das haben die Jungs in der 2. Halbzeit besser gemacht.\“
… zum Feuer im Hansa-Block und den geworfenen Gegenständen:\“Man muss unterscheiden, was auf den Platz geworfen wird. Wenn das jetzt Papier ist, ist das ungefährlich. Was ich aber gesehen habe, war eine Flasche Kleiner Feigling . Und die kann wehtun. Und das ist richtig scheiße! Das kann man auch nicht entschuldigen. Das darf nicht passieren!\“
… zur Fankultur bei Hansa:\“Manchmal kommt es mir auch deutlich zu kurz, wie der tolle Support bewertet wird, weil der für mich schon Übergewicht hat. Wir reden dann immer über Einzelne, wo sowas passiert. Dass wir da ab und zu auffällig sind, das ist so. Das ist ein Stück weit auch die Fankultur einiger unserer harten Rostocker. Deswegen werde ich das niemals gutheißen. Das gehört nicht ins Stadion und ich möchte nicht, dass irgendwelche Personen gefährdet werden. Insofern bedanke ich mich für die Unterstützung und dann ist es auch okay. Aber das andere gehört nicht in ein Fußballstadion.\“
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=MDdabjBVd1NRWGVrWTB0dnhvVElkRy9PTzl1S2ZhL0NDRERmUUd4L1lnRT0=
Amir Shapourzadeh, Direktor Profifußball Rostock, vor dem Spiel über die Tabellensituation:\“Wenn man die Saison ganz betrachtet und weiß, wo wir am 10. Spieltag standen [Platz 15, 11 Punkte, 8:12 Tore, ein Punkt vor der Abstiegszone, Anm.d.Red.], kurz gerade so überm Strich, ist das Freude und Stolz, dass wir noch mittendrin sind, dabei sind, kurz vor Saisonende. In der Situation, 7 Spieltage vor Schluss, zählen nur noch Siege!\“
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Franz Pfanne, Rostocker Kapitän:\“Wir sind sehr, sehr glücklich, weil wir glaube ich die schlechteste 1. Halbzeit der Saison gespielt haben. Das war wirklich Angsthasenfußball, das trifft es ganz gut. Dann hat es in der Kabine mal ein bisschen geknallt. So muss es dann auch sein. Die Reaktion in der 2. Halbzeit war richtig gut. Wir mussten enorm viel Aufwand betreiben, weil jeder weiß – und ihr sprecht es auch im Podcast an – dass Verl einfach einen krassen Fußball spielt, wo man schwer ins Pressing kommt und wo man sehr viel investieren muss. Das haben wir letztlich auch. Wir sind wirklich happy heute.\“
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1. FC Saarbrücken – Alemannia Aachen 1:1
Der 1. FC Saarbrücken bleibt unter Trainer Argirios Giannikis zuhause auch im 5. Spiel ungeschlagen. In Unterzahl wahrt der FCS dank des 13. Saisontors von Florian Pick den Nimbus! Kaan Caliskaner sieht innerhalb von 4 Minuten Gelb-Rot und schimpft auf die Entscheidung der Schiedsrichterin. Insgesamt holen die Saarländer unter Giannikis 11 Punkte vor heimischer Kulisse und wahren die 8 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Ein Schlüssel zum Punktgewinn, der sich moralisch nach Rückstand und nahezu einer gesamten Halbzeit in Unterzahl fast wie ein Sieg anfühlt: Der FCS bekommt Gindorf&Schroers, das beste Sturmduo der Liga, gut in den Griff. Die formstarken Alemannen verpassen ihren 6. Sieg in Serie. Eine Personalie wird vor dem Spiel verkündet: Saarbrücken-Legende Manuel Zeitz bleibt dem Klub als Chef-Scout erhalten.
Argirios Giannikis, Trainer 1. FC Saarbrücken:\“Das war ein hitziges Spiel. Wir hatten bis auf das 0:1 die totale Kontrolleübers Spiel. Dann gibt es fragwürdige Gelb-Rote Karte. Die Schiedsrichterin hatte eine fragwürdige Linie! Wir haben uns aber zu zehnt viele Chance herausgespielt. Das war ein hochverdienter Ausgleich. Wir haben den Aachenern viele Probleme bereitet. Wir haben weiterhin 8 Punkte Vorsprung! Es ist ein sehr scharfer Kampf, aber mit unserer Entwicklung sind wir auf einem guten Weg.\“
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Kaan Caliskaner, 1. FC Saarbrücken, sieht Gelb-Rot und hat Redebedarf:\“Das war ein Topspiel. Umso enttäuschter bin ich, dass ich so bald zuschauen musste. Ich erwarte von einer Schiedsrichterin, dass sie das Feingefühl hat und sich der Relevanz solcher Entscheidungen bewusst ist. Das ist ein extremer Einfluss aufs Spiel. Mir fehlt da das Verständnis.\“
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Mersad Selimbegovic, Trainer Alemannia Aachen, vermisst bei seinem Team die Abgeklärtheit:\“Wir müssen in Überzahl ruhiger bleiben. Wir müssen da das Spiel killen. Danach machen wir schnell und produzieren gegen uns Eckbälle ohne Ende. Mit dem Punkt müssen wir so leben. Nach dem 1:1 ging es wieder mit der Ruhe.\“
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Jonas Oehmichen, Alemannia Aachen, trifft zum 1:0 für die Alemannia:\“Wir sind nicht gut reingekommen. InÜberzahl haben wir es leider nicht geschafft Saarbrücken unser Spiel aufzudrücken. Das war alles unruhig und wild. Das Remis ist so sehr ärgerlich. Wenn man mich mal schießen lässt, kann so ein Tor zum 1:0 mal passieren. Wir haben Ambitionen und hatten zuletzt eine gute Phase.\“
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Rachid Azzouzi, Geschäftsführer Sport Alemannia Aachen, zog die Option bei Leihspieler Mika Schroers (Vertrag bis 2029, bislang Arminia Bielefeld). Doch bleibt einer der Topstürmer der 3. Liga auch wirklich in Aachen?\“Das ist schon einmal schön, dass es an Mika Schroers Interesse aus der 1. und 2. Liga gibt. Da haben wir vieles richtig gemacht. Er hat 3 Jahre Vertrag. Bei Michael Olise weiß auch keiner, ob er bei Bayern bleibt. Wir haben die Option bei Mika Schroers nun gezogen, damit er bei uns bleibt. Und wir haben ja auch Ambitionen.\“
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VfB Stuttgart II – SSV Ulm 1:1
Nach dem Hoffnungsschimmer beim 1:0-Sieg gegen Verl legt der SSV Ulm im Tabellenkeller nach einem 0:1-Rückstand beim VfB Stuttgart II zwar noch ein Remis hin. Aber trotz 7 Punkten aus den vergangenen 3 Spielen und der Lebenszeichen im Abstiegskampf kann der SSV den Abstand auf Saarbrücken nicht verringern. Die 8 Punkte Rückstand lassen das Wunder Klassenerhalt immer unwahrscheinlicher werden.
Der VfB Stuttgart II blickt im Tabellenmittelfeld mit 13 Punkten Vorsprung auf die Ulmer beruhigt in Richtung Klassenerhalt. 27 von 42 Punkten holt der VfB II in Heimspielen.
Pavel Dotchev, Trainer SSV Ulm, wechselt in der 79. Minute offensiv ein – zu spät?\“Die Leistung war in Ordnung. Wir machen nicht alles richtig. Manches vor dem Tor ist nicht gut. Doch die Art und Weise, wie wir auftreten, eröffnet uns noch Chancen. Sie machen mit der ersten Chance das Tor. Nach dem Gegentor waren wir offensiver und hatten die besseren Chancen als der Gegner. Ich habe offensiv alles gebracht von der Bank, weil uns der Punkt nicht viel hilft. Das ist ein schmaler Grat. Leider bleibt der Abstand nun gleich. Aufgeben ist keine Alternative für mich!\“
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Lucas Röser, SSV Ulm, trifft zum 1:1:\“Das ist zu wenig für die Chancen, die wir hatten und für unsere Situation. Wir sind viel hinterhergelaufen, hatten trotzdem die Chance auf den Lucky Punch. Der Mut fehlt auf keinen Fall! Wir haben gegen Verl gewonnen und gegen Cottbus ein super Spiel gemacht. Wir müssen uns an die Hoffnung klammern!\“
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Nico Willig, Trainer VfB Stuttgart II, freut sich nichtüber den Klassenerhalt:\“Ich mag es, wenn man gut spielt und sich was verdient. Wir haben es diesmal nicht richtig gemacht und uns zu wenig Chancen erspielt. Wir gehen glücklich in Führung. Über den Punkt kann ich mich nicht freuen. Das war sehr, sehr unsauber. Aus unserer Dominanz haben wir Bälle gespielt, das war Wahnsinn und das ist super ärgerlich. Das ist zu wenig gegen einen Gegner, der uns viele Räume bietet. Damit ist der Klassenerhalt gelaufen, aber das ist nicht der Tag zum Feiern.\“
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FC Ingolstadt 04 – Viktoria Köln 1:2
Die Viktoria holt sich den Sieg per Doppelschlag! Binnen 10 Minuten schlugen Tobias Eisenhuth und David Otto zu. Das Tor von Yann Sturm war letztlich nicht mehr als ein Anschlusstreffer. Beide Teams haben ihre Position im gesicherten Mittelfeld bereits gefunden, weder nach oben noch nach unten geht noch viel, die Kölner auf Platz 11, Ingolstadt auf Rang 14.
Sabrina Wittmann, Trainerin Ingolstadt:\“Ich fand, dass wir sehr, sehr gut gestartet sind. Vor allem die ersten 12 bis 15 Minuten waren wir echt gut im Spiel, waren sehr gut in der Struktur, haben gute Umschaltmomente gehabt. Dann haben wir genau zweimal den Gegenspieler im Tiefenlauf verpennt. Dass du gleich mit dem ersten Schuss aufs Tor das Tor außerhalb der Box kriegst, ist natürlich mega ärgerlich. Dann läufst du einem Rückstand hinterher. Das hat sich wenige Minuten später wiederholt. Dann haben wir die letzte halbe Stunde in der 1. Halbzeit eigentlich gar nicht stattgefunden. Da sind wir schon relativ deutlich in der 2.Halbzeit, haben viel investiert. Es gab viele Strafraumszenen. Es ist ärgerlich, dass wir ohne Punkte dastehen.\“
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=aW9NeXNUeFVETmxpV1MzSlZzeVNjZnBuaEwwTUk3QjVwWGhIMTl4UnBBdz0=
Marian Wilhelm, Trainer Köln:\“Gerade die 1. Halbzeit war schon richtig gut. Trotzdem muss man sagen, dass wir in den richtigen Aktionen getroffen haben. Das waren zwei Wahnsinnstore. Die musst du auch erstmal machen. Da war in der richtigen Sekunde das Spielglück auf unserer Seite, auch die Spieldynamik, die für uns gespielt hat. Dann machen wir es selber nochmal spannend. Das 2:1 ist ein bisschen bitter gelaufen. Aber gerade in der Schlussphase lassen wir wenig zu. Damit bin ich sehr zufrieden, weil wir damit in der Vergangenheit nicht immer unsere stärksten Phasen hatten.\“
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=dWQ3a3c4L0UwdlBkd1lJNjNFVGhPTGVGMVNLdDE5eDQvZER4em5EOFBDQT0=
SV Wehen Wiesbaden – TSV Havelse 1:4
Schwacher Trost: Wiesbaden beendet zwar nach 363 Minuten seine Torflaute durch den Hammer von Kapitän Fatih Kaya zum 1:1-Zwischenstand. Das bleibt aber der einzige Lichtblick beim desaströsen 1:4 des SVWW gegen Kellerkind TSV Havelse. Nach dem 0:3 gegen Aachen ist es die zweite deutliche Pleite in Serie. So hat der SVWW nach dem vierten sieglosen Ligaspiel in Serie keine Aussicht auf den Aufstieg. Der TSV landet nach dem 3:2 gegen Schweinfurt in Wiesbaden so erst seinen zweiten Auswärtssieg der Saison. 11 Punkte Rückstand sind es aber weiterhin aufs rettende Ufer – ein fast aussichtsloses Unterfangen.
Sascha Mockenhaupt, Kapitän SV Wehen Wiesbaden, kann sich über sein 250. Spiel in der 3. Liga nicht freuen:\“Das ist ja dann top, dass das dann so ein Drecksspiel ist. Ich kann mich noch an mein 200. Spiel erinnern. Da musste ich mich hier auch nach einer Niederlage erklären. Ich hoffe, ich habe kein Jubiläum mehr. Bei uns hatte jeder eine eigene Idee. Es gab keine Struktur und keine Abläufe. Wir haben uns das maximal schwer gemacht. Das war maximal naiv und dumm. Das ist eine gute Frage, ob sechs Umstellungen zu viele waren. Vielleicht fragen Sie den Trainer nochmal. Fakt ist: Es war zu wenig! So kannst du kein Spiel gewinnen.\“
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Samir Ferchichi, Trainer TSV Havelse, freut sichüber ein herausragende Zweikampfquote – und wird philosophisch:\“Die Jungs haben das Gefühl aufgesogen, wie man gewinnt. Wir sind super ins Spiel reingekommen. Im Spiel mit Ball waren wir klar die bessere Mannschaft. Wir müssen uns immer maximal strecken. Der Kern oder der Boden, auf dem am Ende Blumen wachsen, ist unsere Gier, ist unsere Leidenschaft.\“
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Samir Ferchichi im Kreis beim Team des TSV Havelse.
Link zum Clip:
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Fußball live bei MagentaSport
3. Liga | 33. Spieltag
Freitag, 10.04.2026
ab 18.30 Uhr: TSG Hoffenheim II – 1.FC Schweinfurt 05
Samstag, 11.04.2026
ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr im Einzelspiel: Viktoria Köln – Wehen Wiesbaden, TSV Havelse – 1.FC Saarbrücken, SV Waldhof Mannheim – MSV Duisburg, Alemannia Aachen – VfB Stuttgart II, Rot-Weiß Essen – FC Ingolstadt 04
ab 16.15 Uhr: Hansa Rostock – SSV Ulm 1846 Fußball
Sonntag, 12.04.2026
ab 13.00 Uhr: VfL Osnabrück – Energie Cottbus
ab 16.15 Uhr: Erzgebirge Aue – SC Verl
ab 19.15 Uhr: TSV 1860 München – SSV Jahn Regensburg
Pressekontakt:
Jörg Krause
Mail: joerg.krause@thinxpool.de
Mobil: 0170 22 680 24
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