1,5 % mehr Deutschlandstipendien im Jahr 2025 / 33 500 Studierende erhalten eine Förderung nach dem Stipendienprogramm-Gesetz

Hochschulen werben für Stipendien 35 Millionen Euro von privaten Mittelgebern ein
Die Deutschlandstipendien in Höhe von monatlich 300 Euro werden je zur Hälfte vom Bund und von privaten Mittelgebern finanziert, die von den Hochschulen akquiriert werden müssen. Die Förderung läuft in der Regel über mindestens zwei Semester. 2025 warben die Hochschulen von privaten Mittelgebern Fördermittelin Höhe von insgesamt 35 Millionen Euro ein, das waren 1,4 % mehr als im Vorjahr. Die Mittelgeber waren 2025 vor allem Kapitalgesellschaften (2 960 Mittelgeber mit insgesamt 9,3 Millionen Euro Fördersumme), sonstige juristische Personen des privaten Rechts, wie zum Beispiel eingetragene Vereine, eingetragene Genossenschaften oder Stiftungen des privaten Rechts (2 590 Mittelgeber mit insgesamt 15,5 Millionen Euro Fördersumme) sowie Privatpersonen und Einzelunternehmen (2 040 Mittelgeber mit insgesamt 4,5 Millionen Euro Fördersumme).
Anteil der Stipendiatinnen und Stipendiaten im Saarland am höchsten
Wie bereits in den Vorjahren waren die Hochschulen im Saarland bei der Einwerbung privater Fördermittel für Deutschland-Stipendiatinnen und -Stipendiaten am erfolgreichsten. 2025 konnten hier 1,9 % der Studierenden – bezogen auf die Studierendenzahl im Wintersemester 2025/2026 – mit einem Deutschlandstipendium gefördert werden. Den geringsten Anteil Geförderter mit einem Deutschlandstipendium gab es 2025 in Berlin und Thüringen mit jeweils 0,6 % der Studierenden.
Weitere Informationen:
Detaillierte Ergebnisse zum Berichtsjahr 2025 sowie lange Zeitreihen zum Deutschlandstipendium können über die Datenbank GENESIS-Online (Tabellen 21431-0001 bis 21431-0011 und 21431-0020 bis 21431-0021) abgerufen werden.
Weitere Ergebnisse zu Studierenden sind auf der Themenseite\“Hochschulen\“im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar. Einen Gesamtüberblick über die Bildungssituation in Deutschland von der Schule über die Berufsbildung bis zur Hochschule bietet die Themenseite\“Bildungsindikatoren\“.
Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.
Weitere Auskünfte:
Hochschulstatistik
Telefon: +49 611 75 4140
www.destatis.de/kontakt
Pressekontakt:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
www.destatis.de/kontakt
Telefon: +49 611-75 34 44
Original-Contentvon: Statistisches Bundesamt,übermittelt durch news aktuell
Categories: Allgemein
No Responses Yet
You must be logged in to post a comment.