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Zum „Tag der Arbeit“ – vbw fordert Realitäts-Check

Zum „Tag der Arbeit“ am 01. Mai ruft die vbw –
Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Gewerkschaften dazu
auf, die positive Lage in Bayern und Deutschland nicht
schlechtzureden. „Zum ““Tag der Arbeit““ sollten wir einen
Realitäts-Check machen, denn die Fakten sprechen für sich“, sagt vbw
Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und verweist auf den guten
Arbeitsmarkt: „Dank unserer starken Unternehmen liegt der
Beschäftigungsstand in Bayern mit zuletzt 7,3 Millionen
Erwerbstätigen auf Rekordniveau. In weiten Teilen des Freistaats
herrscht praktisch Vollbeschäftigung. Auch in Deutschland reduzierte
sich die Zahl der Arbeitslosen zwischen 2005 und 2016 um 2,2
Millionen, Erfolge gibt es auch beim Abbau der
Langzeitarbeitslosigkeit. Arbeitsplätze zu schaffen und somit
Teilhabe zu ermöglichen, ist die beste Sozialpolitik. Das gelingt den
Unternehmen aber nur, wenn sie die richtigen Rahmenbedingungen
vorfinden“, so Brossardt.

In Deutschland sind Festanstellungen die Regel. „Gut neun von zehn
Beschäftigten haben unbefristete Jobs. Selbst neue Kollegen bekommen
in der Privatwirtschaft zu 60 Prozent unbefristete Verträge, während
dies im öffentlichen Dienst lediglich bei 40 Prozent und in der
Wissenschaft nur bei 13 Prozent der Neueinstellungen der Fall ist“,
erklärt Brossardt.

2015 arbeiteten die Deutschen im Schnitt 35,2 Stunden pro Woche.
„Die Wochenarbeitszeit ist seit vielen Jahren nahezu konstant und
niedriger als im europäischen Durchschnitt, der bei 37,1 Stunden
liegt. „In der Metall- und Elektro-Industrie liegt die tarifliche
Wochenarbeitszeit seit 1995 unverändert sogar nur bei 35 Stunden“,
sagt Brossardt.

„Die Arbeitszeitregelungen in Deutschland stammen aus den 70er und
80er Jahren – sie passen nicht mehr für das Zeitalter der
Digitalisierung. Wir brauchen eine flexiblere Arbeitszeitgestaltung,
die statt einer tagesbezogenen eine wochenbezogene Höchstarbeitszeit
festlegt. Dabei geht es nicht darum, mehr zu arbeiten, sondern um
flexiblere Verteilung“, so Brossardt.

Beim Thema Rente fordert die vbw, dass es keinen
Überbietungswettkampf zugunsten heutiger Rentenbezieher und zu Lasten
der künftigen Generation gibt. „Die Beitragssatzstabilität darf nicht
gefährdet werden. Eine gute wirtschaftliche Lage und ein robuster
Arbeitsmarkt sind nach wie vor der beste Garant für eine auskömmliche
Versorgung im Alter“, so Brossardt.

Pressekontakt:
Dirk Strittmatter, Tel. 089-551 78-203, E-Mail:
dirk.strittmatter@ibw-bayern.de

Original-Content von: vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., übermittelt durch news aktuell

Posted by on 28. April 2017.

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