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Westfalenpost: Von symbolischem Wert – Zum „Bündnis für Infrastruktur“ zum Neubau der A 45 / Sauerlandlinie

Die Notwendigkeit der Sanierung der maroden
Sauerlandlinie steht außer Zweifel. Das vom Landesverkehrsminister
Michael Groschek (SPD) ausgerufene Jahrzehnt der Baustellen auf der A
45 ist ja bereits angebrochen und sichtbar – in Form von noch mehr
Staus, weil eben etwas geschieht – und zahlreichen
Brückenbaumaßnahmen. Die Akzeptanz in der Bevölkerung scheint so hoch
zu sein, wie die Brücken selbst. Das nun gegründete „Bündnis für
Infrastruktur A 45″ zwischen den Industrie- und Handelskammern
Siegen, Hagen und Dortmund, dem Land und nun sogar dem Deutschen
Gewerkschaftsbund hat wohl eher symbolischen Wert, als dass eine
Beschleunigung der Sanierung damit einhergeht. Selbst Minister
Groschek mag sich an dieser Stelle nicht festlegen, an anderer schon.
Auf Landesebene hat er im Herbst letzten Jahres ein
Infrastrukturbündnis gemeinsam mit dem Finanz- und dem
Wirtschaftsminister ins Leben gerufen. Hier geht es darum, Tatkraft
zu demonstrieren, beim Thema die Überholspur besetzt zu halten und
die Opposition auszubremsen. Und klar ist: Den angekündigten Dialog
mit Bürgerinnen und Bürgern darf man nicht missverstehen: Am Ende
geht es Groschek darum, wie gebaut wird – nicht mehr ob. Daran gibt
es – derzeit – keinen Zweifel.

Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160

Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 21. April 2017.

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Categories: Politik & Gesellschaft

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