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Weltmeisterschaft der Rettungsschwimmer / DLRG Nationalteam hofft auf Medaillen in den Niederlanden (FOTO)

Während viele deutsche Sportler in Rio bereits ihren großen
internationalen Auftritt hatten, steht jetzt das Großereignis der
Rettungsschwimmer bevor: die Rescue 2016, die Weltmeisterschaft im
Rettungsschwimmen, in den Niederlanden. Ab Dienstag, 7. September,
schwimmen, paddeln und laufen die Spitzenathleten der Deutschen
Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) um Medaillen und Rekorde. In
Eindhoven und Noodrwijk tritt das DLRG Nationalteam von
Bundestrainerin Susanne Ehling als amtierender Europameister an.

Ehling bricht am Freitag (2.9.) mit einem 31-köpfigen Tross auf
nach Eindhoven. Dabei sind je sechs Sportlerinnen und Sportler der
Nationalmannschaft in der offenen Klasse und zwölf Nachwuchsathleten,
die bei den Junioren die deutschen Farben vertreten. Zudem reisen
sieben Betreuer mit.

An ihr Team hat die Bundestrainerin hohe Erwartungen, besonders an
die Herren um Doppel-Welt- und Europameister Danny Wieck und den
zweifachen Europameister Kai-Uwe Schirmer: „Von den Jungs erwarte ich
Medaillen und unsere Damen möchte ich in vielen Finals mitkämpfen
sehen. Platz drei bis sieben sollte in der Nationenwertung schon
herausspringen.“ Ähnliche Erwartungen hat sie auch an ihre Junioren:
„In der Gesamtwertung würde ich sie schon gerne zwischen Platz vier
und sieben sehen wollen.“

In den kommenden Tagen haben die Rettungsschwimmer ein straffes
Programm: Von Samstag bis Dienstag stehen täglich Trainingseinheiten
an. Am Dienstagabend ist die Eröffnungsfeier und bereits am
Nachmittag davor beginnen die ersten Wettkämpfe. Halbzeit bei den
Wettbewerben: Am Freitag kommen die Sportler zusammen und können sich
noch einmal austauschen, ehe es für die Athleten der offenen
Altersklasse nach Noordwijk geht und die Junioren zu den
Pool-Disziplinen nach Eindhoven reisen. An den folgenden Tagen stehen
die letzten Wettkämpfe an.

Die Rahmenbedingungen für die Weltmeisterschaft stimmen Ehling
positiv: „Vor Ort wird es super. Die Halle in Eindhoven ist perfekt
für die Anforderungen unserer Sportler. Mit den Bedingungen an der
welligen Küste vor Noordwijk müssen sie sich hingegen anfreunden.“
Weniger positiv stimmt Ehling der Umbruch bei den Damen: „Mit Anke
Palm und Julia Schatz habe ich zwei Säulen verloren. Wenn sich die
Neuen nicht zu nervös machen und sich auf ihre Stärken konzentrieren,
können wir trotzdem viel erreichen.“

Rescue 2016

Bei der Weltmeisterschaft der Rettungsschwimmer absolvieren die
Teilnehmer an fünf Wettkampftagen verschiedene Einzel- und
Staffeldisziplinen in der Schwimmhalle (Pool) und im Freigewässer
(Ocean). Die Welttitelkämpfe beginnen am Dienstag, 6. September, im
„Peter van den Hoogenband Pool“ in Eindhoven und enden am Sonntag,
11. September, am Nordseestrand von Noordwijk.

Rettungssport

Rettungssportler sind mehr als schnelle Schwimmer. Sie müssen auch
verschiedene Rettungstechniken und -geräte wie den Gurtretter oder
das Rettungsbrett sicher beherrschen, um erfolgreich zu sein. In der
DLRG betreiben den Sport rund 60.000 – zumeist junge – Menschen.
Neben dem Leistungs- und Wettbewerbsgedanken macht der Rettungssport
fit für den Ernstfall. Viele Jugendliche wurden durch ihn bereits für
den Wasserrettungsdienst an Deutschlands Küste und den Badestellen im
Binnenland begeistert.

Wichtige Infos für die Redaktionen: Informationen zur
Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen, zur DLRG Nationalmannschaft
sowie weitere Presseinformationen und Bilder zur kostenfreien
Verwendung für die Berichterstattung finden Sie unter
www.dlrg.de/rescue. Auf Anfrage können wir weiteres Foto- und
Videomaterial von den Wettkämpfen zur Verfügung stellen.

Pressekontakt:
Martin Holzhause
DLRG Bundesgeschäftsstelle
Telefon: 05723 955-442
E-Mail: Kommunikation@bgst.dlrg.de

Original Content von: DLRG – Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 31. August 2016.

Tags: , ,

Categories: Bilder, Freizeit & Hobby

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