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Weltflüchtlingstag am 20. Juni: Recht auf menschenwürdiges Leben / Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ unterstützen südsudanesische Flüchtlinge

Anlässlich des Weltflüchtlingstags macht „Aktion
Deutschland Hilft“ auf die Not von über 65,6 Millionen Flüchtlingen
weltweit aufmerksam. „Wir appellieren an die Weltgemeinschaft, den
Ursachen der Flucht entgegenzutreten und zu mindern. Alle Menschen
haben ein Recht auf ein würdiges und selbstbestimmtes Leben in ihren
Heimatländern“, appelliert Manuela Roßbach, geschäftsführender
Vorstand von „Aktion Deutschland Hilft“. Die Bündnisorganisationen
von „Aktion Deutschland Hilft“ sind weltweit in Flüchtlingscamps
aktiv und unterstützen die Menschen mit lebensnotwendigen
Hilfsgütern. Doch ihr Zuhause können sie ihnen nicht zurückgeben.
„Sie mussten ihr Zuhause zurücklassen und haben ihr gesamtes Eigentum
verloren“, sagt Roßbach.

Die Gründe für die Flucht sind vielfältig: So können gewalttätige
Konflikte und Krieg Auslöser sein. Ebenso Diskriminierung aufgrund
der ethnischen Herkunft, Glaubensrichtung oder sexuellen
Orientierung. Gleichermaßen sind es Umweltkatastrophen wie extreme
Trockenheit, Tsunamis oder Erdbeben, die die Menschen dazu
veranlassen zu fliehen. „Fluchtursachen sind komplex. Nicht immer
sind dabei Klimaextreme und Kriege voneinander zu trennen“, sagt
Roßbach. „Zu wenig sauberes Trinkwasser, vertrocknete Äcker oder
abgenutztes Weideland können zu gewalttätigen Verteilungskonflikten
führen.“

In den südsudanesischen Equatorias sind es u.a. Viehzüchter und
Landwirte der unterschiedlichen Ethnien, die sich in gewaltsamen
Auseinandersetzungen um das Land streiten. Darüber hinaus ist es im
Südsudan vor allem ein kriegerischer Konflikt um Macht. Seit Beginn
des Bürgerkriegs in 2013 wurden bereits über 1,9 Millionen Menschen
innerhalb des Landes vertrieben. Über 1,8 Millionen Menschen sind vor
Gewalt und Hunger in die Nachbarländer Sudan, Uganda, Kenia und
Äthiopien geflohen. Die Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland
Hilft“ leisten Nothilfe für die südsudanesischen Flüchtlinge. Islamic
Relief unterstützt die Menschen in einem Flüchtlingscamp nahe der
Hauptstadt Juba. Dort haben sie für die Flüchtlinge Notfall-Latrinen
erbaut. Im Nachbarland Uganda versorgt Malteser International die
Flüchtlinge und die einheimische Bevölkerung unter anderem mit
sauberem Trinkwasser und gibt Schulungen zum Thema Hygiene. Handicap
International unterstützt in der Region Gambella in Äthiopien
Vertriebene aus dem Südsudan. Dort bietet die Bündnisorganisation
Physiotherapie für schwer unterernährte Kinder an. So kann sie die
Kinder vor zusätzlichen Entwicklungsstörungen oder bleibenden
Behinderungen durch Mangelernährung bewahren.

Der 20. Juni wurde im Dezember 2000 von der UN-Vollversammlung zum
internationalen Gedenktag für Flüchtlinge erklärt. Der Tag ist den
Inlandsvertriebenen, Asylsuchenden, Flüchtlingen und Staatenlosen auf
der ganzen Welt gewidmet.

Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.

„Aktion Deutschland Hilft“ ist das 2001 gegründete Bündnis von
deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre
Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die
beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der
humanitären Hilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit
weiter zu optimieren. Unter einem gemeinsamen Spendenkonto bei der
Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das vom Deutschen Zentralinstitut
für soziale Fragen (DZI) geprüfte und vom Deutschen Spendenrat
zertifizierte Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im
Katastrophenfall auf. www.aktion-deutschland-hilft.de

Pressekontakt:
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Tel.: 0228/ 242 92 – 222
Fax: 0228/ 242 92 – 199
E-Mail: presse@aktion-deutschland-hilft.de

Original-Content von: Aktion Deutschland Hilft e.V, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 19. Juni 2017.

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