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Tiere adoptieren, nicht kaufen! Bayern-Torwart Sven Ulreich in neuer PETA-Kampagne / Kauf beim Züchter oder im Zoohandel nimmt heimatlosen Tieren Chance auf Zuhause (FOTO)

Spiel verloren – Herz gewonnen: Der Traum vom DFB-Pokal ist
geplatzt, aber die Freundschaft zwischen Sven Ulreich und Hündin Nala
überdauert alle Höhen und Tiefen. Auf dem neuen Kampagnenmotiv der
Tierrechtsorganisation PETA sieht man sofort, wie innig die
Verbindung der beiden ist. Der zweite FC-Bayern-Keeper, der aufgrund
des Fußbruchs von Manuel Neuer nun bis Saisonende im Tor des
Rekordmeisters steht, hat Nala aus dem Tierschutz zu sich geholt.
Früher lebte sie auf der Straße. Was ihr angetan wurde, weiß niemand.
Sven Ulreich hat Verständnis für die Ängste der gepeinigten Hundedame
und geht behutsam mit ihr um. Gemeinsam mit PETA wirbt er dafür,
Tiere niemals beim Züchter oder im Zoohandel zu kaufen.

„Jedes Lebewesen soll die Chance auf ein schönes Leben bekommen.
Für meine Frau und mich war deshalb klar, dass wir einen Hund
adoptieren möchten“, so Sven Ulreich. „Ich bitte alle Menschen, die
nach reiflicher Überlegung ein Tier bei sich aufnehmen wollen, dieses
aus dem Tierheim zu holen – sicherlich wartet irgendwo schon ein
treuer, neuer Freund.“

Der Torwart des Bundesligisten und seine Frau haben sich bewusst
für eine Hündin entschieden, auf die im Alltag besondere Rücksicht
genommen werden muss. Nala ist im Umgang mit fremden Menschen sehr
unsicher und ängstlich. Sie braucht Zeit und ihre Vertrauenspersonen
in der Nähe, um sich neuen Menschen und Situationen zu öffnen. Dies
kann nur gelingen, wenn ihre Menschen sich für sie einsetzen und
anderen erklären, welche Umgangsformen die Hündin benötigt, um sich
stressfrei zurechtzufinden. Nalas Dankbarkeit ist spürbar – die
Hündin liebt ihre Familie für ihren Rückhalt heiß und innig.

Die Adoption eines Vierbeiners aus dem Tierheim hat klare
Vorteile: Nicht nur, dass einem heimatlosen Tier ein neues Zuhause
und damit ein neues Leben geschenkt wird; die Tierheimmitarbeiter
kennen ihre Schützlinge außerdem ganz genau und verfügen über viel
Erfahrung. So können sie sicherstellen, dass der zukünftige Halter
und das Tier wirklich zueinander passen.

Die Aufenthaltszeit von Hunden und Katzen in Tierheimen hat sich
in den vergangenen Jahren drastisch verlängert: In Deutschland warten
etwa 25 Prozent der Vierbeiner zwölf Monate oder länger auf eine
Vermittlung. Denn obwohl jedes Jahr rund 300.000 Tiere – davon ca.
80.000 Hunde – in deutschen Tierheimen abgegeben oder einfach
ausgesetzt werden, „produzieren“ Züchter weiterhin Nachwuchs. Eine
verantwortungsvolle Zucht kann es aus Tierschutzsicht nicht geben,
denn mit jedem Kauf beim Züchter wird einem Tierheimbewohner die
Chance auf ein neues Zuhause genommen.

Weitere Informationen: www.PETA.de/Sven-Ulreich
www.PETA.de/Adoption

Pressekontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de

Original-Content von: PETA Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell

Posted by on 28. April 2017.

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Categories: Bilder, Vermischtes

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