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Rheinische Post: Kramer: „Verletzungspech ist eine plausible Erklärung“

Christoph Kramer, Mittelfeldspieler von
Borussia Mönchengladbach, ist sich sicher, dass sein Klub ohne das
Verletzungspech in dieser Saison viel mehr hätte erreichen können,
vor allem im DFB-Pokal und in der Europa League. „In beiden
Wettbewerben haben wir ja in der regulären Spielzeit nicht verloren
und sind ausgeschieden. Darüber sind wir alle sehr traurig. Aber wem
will man einen Vorwurf machen? Klar, wir hätten gerade gegen
Frankfurt gewinnen müssen, aber wir haben das Tor nicht gemacht. Da
hätte ich mir den Grashaufen auf unserer Seite gewünscht, der in der
Europa League Schalke geholfen hat. Man muss es unter dem Strich doch
sagen: Wir hatten in dieser Saison viel Verletzungspech. Das ist so,
auch wenn viele jetzt sagen werden, das ist eine Ausrede. Das ist es
nicht, sondern eine plausible Erklärung“, sagte Kramer im Interview
mit der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Samstagausgabe). Im Pokal schied Borussia im Halbfinale im
Elfmeterschießen gegen Eintracht Frankfurt aus, in der Europa League
aufgrund der Auswärtstorregel gegen Schalke 04 (1:1, 2:2). Kramer
bewertet die bisherige Rückrunde trotz des Ausscheidens in Pokal und
Europa League als „sehr gut“: „Wir haben eine sehr gute Rückrunde
gespielt, auch wenn das Aus in der Europa League und im DFB-Pokal
sehr ärgerlich ist. Anfang des Jahres mit unseren 16 Punkten hätte
uns doch keiner geglaubt, wenn wir gesagt hätten, wir kämpfen am Ende
noch um Europa. Für uns war das Knackspiel sicher das 3:2 in
Leverkusen. Wenn wir das verlieren, sind wir bis ganz zum Ende unten
drin“, sagte er. Er hofft nun, dass Gladbach doch noch einen Platz
für das internationale Geschäft ergattert. „Mit der maximalen
Ausbeute ist die Europa-League-Qualifikation noch drin. Aber nur mit
sechs Punkten. Es wird schwer, das wissen wir. Es gibt keine
Selbstläufer in der Bundesliga, aber wir werden alles mobilisieren,
um noch etwas zu reißen“, sagt der Weltmeister von 2014.

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 12. Mai 2017.

Tags:

Categories: Sport, Vermischtes

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