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Regionalklassen 2017 – Das verändert sich in Ihrer Region (AUDIO)

Anmoderationsvorschlag:

Ohne Versicherung darf kein Auto auf die Straße, das ist klar. Je
nachdem, wo Sie wohnen, wird Ihr Fahrzeug dafür in eine sogenannte
Regionalklasse eingestuft, die einen Teil ausmacht, wenn es um die
Berechnung Ihres KfZ-Versicherungsbeitrags geht. Doch diese
Regionalklassen sind nicht auf Jahre festgelegt und bleiben immer
gleich, sondern sie verändern sich jedes Jahr und werden vom
Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft ausgegeben. In
die Berechnung fließen verschiedene statistische Werte ein. Wie die
Regionalklassen 2017 aussehen und wo es die größten Veränderungen
geben wird, weiß Helke Michael.

Sprecherin: Über 400 verschiedene Zulassungsbezirke und damit auch
Regionalklassen gibt es in Deutschland. Diese werden in
Kfz-Haftpflicht, Kasko- und Vollkaskoversicherung eingeteilt. Dass es
so viele unterschiedliche und keine einheitliche bundesweite Klasse
gibt, ist einfach erklärt.

O-Ton 1 (Stephan Schweda, 0:25 Min.): „“Es wird nicht überall
gleich gefahren. Das heißt, das Risiko in einer Großstadt,
möglicherweise einen Unfall zu bauen, ist größer als auf dem Land.
Und das kann sich auch im Versicherungsbeitrag bei jedem einzelnen
Autofahrer widerspiegeln. Das heißt, wir versuchen hier möglichst
dicht an das Risiko jedes Autofahrers heranzukommen. Und deswegen
machen wir uns die Mühe, diese Einteilung eben in die
Regionalklassen.“

Sprecherin: So Stephan Schweda vom GDV. Neben der Zahl der Unfälle
in einem Zulassungsbezirk ist für die Höhe der Regionalklasse
ebenfalls wichtig, wie viele Fahrzeugdiebstähle und Einbrüche es
gibt.

O-Ton 2 (Stephan Schweda, 0:16 Min.): „Dann spielt das Wetter eine
Rolle. Es können also Hagelschäden eine Rolle spielen aber auch
Wildunfälle. Und das alles fließt in die Regionalklasse ein. Kommt es
tendenziell zu mehr Unfällen, dann geht die Regionalklasse eher nach
oben. Kommt es zu weniger Unfällen, dann geht sie nach unten.“

Sprecherin: Darüber können sich 6,3 Millionen Autofahrer freuen,
deren Regionalklasse sinkt. Bei 4,8 Millionen Fahrern steigt sie
dagegen.

O-Ton 3 (Stephan Schweda, 0:20 Min.): „Die höchste Schadenbilanz
haben dieses Mal die Autofahrer in Offenbach am Main. Besonders
günstig ist es für die Autofahrer in Ludwigslust-Parchim in
Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt kann man sagen, dass in Städten die
Schadenbilanz eher etwas ungünstiger ist und im Norden ist es eher
etwas günstiger als in Süddeutschland.“

Abmoderationsvorschlag:

Wer im Norden Deutschlands wohnt, kann sich auch im kommenden Jahr
über eine niedrige Einstufung bei der KFZ-Regionalklasse freuen. Vor
allem in den Großstädten bleibt es bei den hohen Klassen. Mehr Infos
zu den neuen Einstufungen gibt““s auch im Internet unter gdv.de.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de.

Pressekontakt:
Kathrin Jarosch
Tel. 030-2020-5180
k.jarosch@gdv.de

Original Content von: GDV – Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V., übermittelt durch news aktuell

Posted by on 31. August 2016.

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Categories: Vermischtes

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