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Neues IFM Kursangebot speziell für ararbischsprechende Weiterbildungswillige in Berlin und Brandenburg

Am 29.09.2016 startet erstmalig die geförderte Weiterbildung zum ?Systemischen Coach für interkulturelles Coaching? mit dem ergänzenden Schwerpunkt Traumabewältigung. Notwendige Zugangsvorrausetzung ist die Beherrschung der arabischen Sprache sowie gute Deutschkenntnisse (Level B1 oder besser). Ziel ist die Ausbildung von Coaches, die den Coachingprozess in arabischer Sprache führen können und gleichzeitig über das notwendige kulturelle und religiöse Verständnis verfügen, um als Vermittler und Brückenbauer zwischen den Wertevorstellungen agieren können. Diese Weiterbildung kann über die Arbeitsagenturen und Jobcenter gefördert werden.
?Coaching ist eine sehr persönliche und auf Vertrauen basierende Arbeit. Coaches müssen über ein hohes Maß an Empathie verfügen, Sprachbarrieren oder die Anwesenheit eines Dolmetschers sind dabei große Störfaktoren. Das IFM-Weiterbildungsangebot richtet sich ausschließlich an Personen, die über Arabischkenntnisse verfügen und damit den Integrationsprozess unterstützen können?, erläutert Frau A. Jahnkow, Mitglied der IFM-Geschäftsleitung, das neue Qualifizierungsangebot für den Berliner und Brandenburger Raum.
?Eigentlich wollten wir ?nur? ein gefördertes Coaching in arabischer Sprache als ergänzende Integrationshilfe für Menschen mit Sprachbarriere anbieten?, ergänzt Frau Annina Quitter, IFM-Geschäftsführerin. ?Wir mussten jedoch feststellen, dass es praktisch keine professionell ausgebildeten Coaches gibt, die die arabische Sprache perfekt beherrschen. So haben wir entschieden, selber auszubilden.?
Das IFM blickt auf langjährige Erfahrung in der Ausbildung von systemischen Coaches und Mediatoren zurück. Auch war das IFM mit eines der ersten Weiterbildungsunternehmen in Berlin und Brandenburg, welches über den Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) gefördertes individuelles Karrierecoaching für Arbeitsuchende, Rehabilitanden und Menschen, die sich beruflich neu orientieren möchten, angeboten hat.
Vor dem Hintergrund der großen Zahl an Asyl- und Schutzsuchenden, die Unterstützung beim Eintritt in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt benötigen, können ausgebildete Coaches, die Coachings in Arabisch anbieten, einen wesentlichen Beitrag zu einer besseren Integration leisten. Der Schwerpunkt Traumabewältigung trägt der besonderen Situation und den Erlebnissen der Geflüchteten Rechnung. Es soll damit aber keinesfalls eine möglicherweise notwendige psychotherapeutische Betreuung ersetzt werden. Die angehenden Coaches befähigt der spezielle Weiterbildungsschwerpunkt, Traumata zu erkennen, Blockaden zu lösen und Wege für den Umgang mit Wut, Trauer und Hilflosigkeit aufzuzeigen.
Auf dem ersten Arbeitsmarkt haben qualifizierte systemische Coaches für interkulturelles Coaching gute berufliche Möglichkeiten in Bildungseinrichtungen, Organisationen und Vereinen, in der öffentlichen Verwaltung sowie in Schulen und im Kitabereich.
Zielgruppe der IFM-Weiterbildung sind arabisch sprechende Muttersprachler, unabhängig ihres Geburtslandes. Dies können auch Menschen sein, die bereits viele Jahre in Deutschland leben. Sprachkenntnisse in Deutsch sollten im Minimum Level B1 entsprechen, da der Unterricht in Deutsch erfolgt. Ebenso angesprochen sollten sich deutsche Muttersprachler mit guten Arabischkenntnissen fühlen. Die Übungen finden auch in Arabisch statt. Besonders hilfreich ist eine akademische Vorbildung und/oder Erfahrungen in einem lehrenden oder beratenden Beruf, dies ist aber nicht zwingende Voraussetzung. Die Eignung für die Weiterbildung wird gemeinsam mit einem IFM-Weiterbildungsberater in einem individuellen Beratungsgespräch besprochen. Termine hierfür können telefonisch vereinbart werden. Weiter Informationen befinden sich auf der IFM-Homepage, ifm-business.de.

Seit seiner Gründung 1993 in Potsdam berät und unterstützt das IFM erfolgreich Arbeitsuchende, die ihre beruflichen Möglichkeiten durch zertifizierte Weiterbildung ausbauen und neu gestalten wollen. Das individuelle Karrierecoaching begleitet Menschen bei der beruflichen Neuorientierung für den erfolgreichen Wiedereinstieg in das Berufsleben und hilft Jugendlichen bei der beruflichen Ausrichtung.
Bedarfsgerechte und praxisbezogene Lerninhalte, erfahrene Fachdozenten und der Präsenzunterricht in modern ausgestatteten Seminarräumen öffnen unseren Teilnehmern den Zugang zu neuen Berufsbildern und sichern die hohe Wiedereinstiegsquote von 80% in ein erfülltes und zukunftsorientiertes Erwerbsleben. Das Institut sowie die Seminare sind zertifiziert nach AZAV in Anlehnung an die DIN 9001 und zu 100% förderfähig über Bildungsgutschein und Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters. Mit drei Standorten in Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Charlottenburg und Potsdam sind kurze Anfahrtswege und eine schnelle Erreichbarkeit garantiert.

Posted by on 31. August 2016.

Categories: Bilder, Bildung & Beruf

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