iinews – Der mobile Newsdienst



« | »

Nach dem „Schlagerparadies“ nun Schlager aus der Anstalt

„Dublette statt Programmvielfalt“, so bewertet
Felix Kovac, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Privater
Rundfunk (APR), die „MDR-Schlagerwelt“, die am 2. September 2016
gestartet werden soll. Kovac verweist darauf, dass es mit dem
„Schlagerparadies“ bereits ein bundesweites, von privaten Anbietern
im Digitalradiostandard DAB+ betriebenes Schlagerradio gibt. „Wenn
der MDR in seiner Ankündigung gleichwohl von einer höheren
Programmvielfalt in DAB+ spricht, so ist das unzutreffend“, so Kovac.
Für den APR-Vorsitzenden ist die „trimediale Schlagerwelt“ ein
weiterer Beleg für die Programmverdrängungsstrategie der ARD-Radios:
„Kaum hat ein privates Unternehmen mit eigenem Risikokapital ein
neues Programmformat gestartet, da klotzt der öffentlich-rechtliche
Rundfunk mit Beitragsmillionen ohne wirtschaftliches Risiko und ohne
neuen Vielfaltsbeitrag dagegen.“ Kovac spielt damit darauf an, dass
die ARD-Anstalten für DAB+ insgesamt rund 650 Mio. Euro an
Beitragsmitteln erhalten.

Pressekontakt:
Rechtsanwalt Prof. Dr. Stephan Ory
Mail stephan.ory@privatfunk.de
Mobil 0151/24005500

Original Content von: Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR), übermittelt durch news aktuell

Posted by on 30. August 2016.

Tags:

Categories: Medien & Unterhaltung

0 Responses

You must be logged in to post a comment.

« | »




Neueste Beiträge


Seiten