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Lausitzer Rundschau: Für ein paar Kinder mehr Zu den Auswirkungen der prognostizierten, steigenden Schülerzahlen

Den Ländern fehlt es an Lehrern – das ist an sich
nicht neu. Es strömen wieder mehr Schüler an die Schulen – auch das
ist bekannt. Aber was das auf lange Sicht bedeutet, zeigt die
aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung nun sehr drastisch: Vier
Prozent mehr Schüler bis zum Jahr 2025, acht Prozent mehr bis 2030.
Das Plus an Kindern ist natürlich erfreulich. Und wie so oft hat auch
hier der Erfolg mehrere – nun ja: Väter. Einerseits entscheiden sich
wieder mehr Frauen dafür, Kinder zu bekommen. Andererseits füllt auch
die Zuwanderung die Klassenzimmer. Auf dem Höhepunkt der
Flüchtlingskrise 2015 kamen gut eine Million Menschen nach
Deutschland. Mancherorts mussten Eltern und Schüler schlucken, weil
die Turnhalle über Wochen für die Unterbringung geblockt war. Auf
lange Sicht zeigt sich aber: Wenn nur ein paar der
Flüchtlingsfamilien bleiben, erhöht das die Lebenschancen der Schule
am Ort, wenn so die zwei oder drei noch fehlenden Kinder dazu kommen,
um eine neue erste Klasse aufzumachen. Dafür hätte sich der Aufwand
gelohnt.

Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau

Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de

Original-Content von: Lausitzer Rundschau, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 16. Juli 2017.

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Categories: Vermischtes

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