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Konstruktive- Mitarbeiterbesprechungen

Gespräche mit einer gesamten Mitarbeitergruppe werden in der Führungslehre als „Mitarbeiterbesprechungen“ bezeichnet. Sie dienen nicht alleine dazu, Sachergebnisse zu erzielen, sondern sollen auch auf das Arbeitsverhalten der Mitarbeiter Einfluss nehmen und zählen somit zu den Führungsinstrumenten.

Ein gutes Sachergebnis reicht alleine noch nicht aus, um eine Mitarbeiterbesprechung als insgesamt erfolgreich bezeichnen zu können. Ebenso wichtig – in manchen Fällen sogar noch wichtiger ist es, dass die Mitarbeiter mit einem zufriedenen Gefühl aus der Besprechung hinausgehen. Sie wollen das Gefühl haben, dass ihre persönlichen Bedürfnisse nicht missachtet wurden und ihre Selbstwertgefühle nicht verletzt wurden. Und sie wollen den Eindruck haben, keine Zeit vergeudet, sondern etwas Nützliches vollbracht zu haben.

Für die persönliche Zufriedenheit der Mitarbeiter spielt eine Reihe emotionaler Grundbedürfnisse eine wesentliche Rolle.

Beispielsweise wollen sie:

-Positive Rückmeldungen bekommen und anerkannt werden,

-Die Ergebnisse maßgeblich mitgestalten,

-Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten einbringen und sich profilieren,

-Einfluss auf den Besprechungsprozess nehmen,

-Die eigene Position in der Gemeinschaft testen oder festigen,

-Missverständnisse ausräumen oder sich rechtfertigen,

-Eventuellen Ärger artikulieren und Aggressionen abbauen,

-Verständnis und Mitgefühl erfahren oder unterstützt werden,

-Sich letztendlich während des Besprechungsprozesses in jeder Hinsicht wohlfühlen.

Wird diesen Bedürfnissen nicht angemessen Rechnung getragen, kommt es zu Enttäuschungen oder sogar aggressiven Gefühlsäußerungen, was sich auf das Besprechungsklima, die Ergebnisqualität und oft auch auf das Besprechungsklima, die Ergebnisqualität und oft auch auf die künftige Zusammenarbeit der Beteiligten auswirkt. Unter Umständen wird dadurch sogar die Realisierung der beschlossenen Maßnahmen gefährdet.

Der durch ein aggressives Besprechungsklima angerichtete Schaden für die Zusammenarbeit ist mitunter größer als der durch optimale Sachergebnisse erzielte betriebswirtschaftliche Nutzen.

Posted by on 17. Juli 2017.

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Categories: Bildung & Beruf

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