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Kölner Stadt-Anzeiger: DGB rügt Rentenpläne der AfD – „Rentendiebstahl nie gekannten Ausmaßes“

Die Rentenpläne der AfD brächten nach Ansicht der
DGB-Spitze empfindliche Einbußen für Millionen Ruheständler mit sich.
Würde die von der AfD propagierte Rente nach 45 Jahren
Lebensarbeitszeit eingeführt, müssten vier von zehn Beschäftigten bis
zum 70. Lebensjahr arbeiten, um abschlagsfreie Altersbezüge zu
erhalten, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach „ksta.de“,
der Online-Ausgabe des „Kölner Stadt-Anzeiger“. „In Wirklichkeit
läuft das Rentenkonzept der AfD auf einen Rentendiebstahl nie
gekannten Ausmaßes hinaus“, sagte Buntenbach weiter. Damit greife die
AfD genau den Menschen tief in die Tasche, deren Belange zu vertreten
sie behaupte. „Ich nenne das zutiefst unsozial“, so die
Gewerkschafterin. Als Beispiele führte Buntenbach einen Angestellten
an, der sich nach 20 Jahren sozialversicherungspflichtiger
Beschäftigung selbständig mache und deshalb keine Beiträge mehr an
die gesetzliche Rentenversicherung zahle sowie einen Zuwanderer, der
erst im Alter von 40 Jahren mit den Einzahlungen in die Rentenkasse
beginne. Solche Personen würden dem AfD-Rentenkonzept zufolge sogar
„völlig leer ausgehen“. Die AfD-Forderungen für den Arbeitsmarkt
bezeichnete die Gewerkschafterin als „das reinste Chaos“. Einerseits
wolle die Partei die Bundesagentur für Arbeit und damit auch die
Arbeitslosenversicherung abschaffen, andererseits fordere sie von
eben dieser Arbeitslosenversicherung verbesserte Leistungen. „Wie das
zusammen passen soll, weiß ich nicht, und die AfD weiß es offenbar
auch nicht“, sagte Buntenbach. Das Interview auf ksta.de:
http://bit.ly/2oRj8Ut

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149

Original-Content von: K?lner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 21. April 2017.

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Categories: Politik & Gesellschaft

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