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Koalition globaler Gesundheitsorganisationen drängt G20 zu Verpflichtung bezüglich Pandemien und vernachlässigten Krankheiten

Eine Koalition globaler Gesundheitsorganisationen forderte die G20
auf, die Führung in der Bekämpfung von Pandemien,
Arzneimittelresistenz und bedeutenden vernachlässigten
Armutskrankheiten zu übernehmen.

Dieser öffentliche Aufruf zum Handeln am 28. April in Berlin
drängt die Gesundheitsminister der G20, sich zu langfristigen
Investitionen in die Bereitschaft für Pandemien sowie
Gesundheitstechnologien zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenz (AMR)
und vernachlässigten Armutskrankheiten (Poverty-Related and Neglected
Diseases/PRND) zu verpflichten.

„Die Erfüllung der in den nachhaltigen Entwicklungszielen der UNO
festgelegten Gesundheitsziele wird ständige Investitionen und den
nötigen politischen Willen erfordern“, sagen Vertreter der Koalition.

„Als Vertreter der größten und wohlhabendsten Volkswirtschaften
der Welt müssen die G20 eine Führungsrolle übernehmen. Wie die
Ebola-Krise in Westafrika vor nicht allzu langer Zeit gezeigt hat,
ist die Welt erschreckend unvorbereitet auf den Umgang mit Pandemien.
Die Antibiotikaresistenz (AMR), die u. a. in arzneimittelresistenten
Stämmen von HIV/AIDS, TB, Malaria, Durchfallerkrankungen und
Lungenentzündung auftritt, stellt eine wachsende Bedrohung für die
öffentliche Gesundheit dar.“

Wir bitten die G20 dringend, sich zu Folgendem zu verpflichten:

1. Politische Führung zur Lösung der in Wechselbeziehung stehenden
Probleme Arzneimittelresistenz, Pandemie-Bereitschaft/-Reaktion
und vernachlässigte Armutskrankheiten
2. Höhere finanzielle Unterstützung und Koordination zwischen den G20
und Partnerländern für weltweite Innovationen im
Gesundheitsbereich, einschließlich Arzneimittelforschung und
-entwicklung, Diagnose, Impfstoffe und andere
Gesundheitstechnologien
3. Ermutigung von Unternehmen, philanthropischen Organisationen und
anderen Finanzierungsinstituten in den G20 zur Erhöhung ihrer
Investitionen
4. Volle Nutzung des Wissens der G20 in Gesundheitswesen und
Wissenschaft

„Dies sind armutsbedingte Krankheiten. 95 % der Fälle treten in
armen oder Randpopulationen in Ländern mit geringem und mittlerem
Einkommen auf. Sie stärken außerdem den Teufelskreis der Armut, da
sie eine schwere wirtschaftliche Belastung für die betroffenen
Familien und Gemeinden darstellen, die das Wachstum in der gesamten
Region erheblich beeinträchtigt.

Wenn wir jetzt nicht investieren, steigen die Kosten langfristig.
Die Weltbank schätzt, dass diese Krankheiten bis 2050 weitere 28,3
Millionen Menschen in Armut stürzen, die weltweiten Gesundheitskosten
um 1,2 Billionen USD erhöhen und Länder mit geringem Einkommen mehr
als 5 % ihres Bruttosozialprodukts kosten wird, wenn wir jetzt keine
zusätzlichen Ressourcen verfügbar machen.

Die Führung der G20 ist unabdingbar, um die Belastung durch
Krankheiten weltweit zu reduzieren, Millionen Menschen aus der Armut
zu befreien und wirtschaftliche und soziale Kosten in Milliardenhöhe
einzusparen.“

1. Der Aufruf zum Handeln wird heute auf dem G20-Treffen zur
weltweiten Innovation im Gesundheitsbereich in Berlin bekannt
gegeben.

2. Das Treffen der Gesundheitsminister findet am 19. und 20. Mai
statt.

Die Koalition umfasst:

TB Alliance (http://www.tballiance.org)

Medicines for Malaria Venture (http://www.mmv.org)

PATH (http://www.path.org)

Sabin Vaccine Institute (http://www.sabin.org)

CARB-X (http://www.carb-x.org)

The Coalition for Epidemic Preparedness Innovations
(http://www.cepi.net)

Global Health Technologies Coalition (http://www.ghtcoalition.org)

Detaillierte Information/Interviews mit der Koalition:

Ben Fox +44(0)207930-6353

Pressekontakt:
+44(0)207930 6353
+44(0)7946 541745

Original-Content von: Call to Action global health coalition, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 28. April 2017.

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Categories: Gesundheit & Medizin

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