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Geschäftspartner Compliance Management

Berlin, 30.04.2017 – Globalisierung und Internationalisierung machen die Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern unerlässlich. Dabei dürfen die Gefahren, die von solchen Partnerschaften ausgehen, nicht unterschätzt werden. Regelwidriges Verhalten der Partner kann zu finanziellen Schäden wie Geldstrafen, Bußgelder oder Schadensersatzforderungen führen. Oder sie können zu Ausschlüssen von öffentlichen Aufträgen oder zum Abbruch von Geschäftsbeziehungen führen. Unternehmen setzen ihr Image und ihre Reputation aufs Spiel, wenn sie ihre Partner nicht sorgfältig auswählen und laufend überprüfen.

Potenziellen Risiken, die von Geschäftspartnern ausgehen können, sollten daher ernst genommen werden. Ein ganzheitliches Programm zum Geschäftspartner Compliance Management ist der richtige Weg, um diesen Risiken wirksam zu begegnen.

Die meisten Unternehmer – zunehmend auch im Mittelstand – arbeiten heute mit einer Vielzahl von Geschäftspartnern zusammen. Für die meisten ist es jedoch schwierig, einen vollständigen Überblick über alle Geschäftsbeziehungen und die damit verbundenen Risiken zu erlangen. In der Regel werden nur wenige Basisdaten gespeichert, wichtige Hintergrundinformationen sind meist unbekannt. Grund dafür ist häufig, dass der Aufwand für intensive Recherchen gescheut wird. Ein Versäumnis mit möglicherweise schweren Folgen, denn Unternehmen können unter bestimmten Voraussetzungen für das Fehlverhalten ihrer Geschäftspartner rechtlich verantwortlich gemacht werden.

Die größten Risiken dabei sind fehlende Transparenz und Abhängigkeit. Korruption und Kartellverstöße spielen bei den Compliance-Risiken eine wesentliche Rolle: indirekte Zahlungen über Vermittler oder sonstige Dritte sind dabei die häufigste Form der regelwidrigen Einflussnahme. Besonders hoch ist das Risiko in Einkauf, Vertrieb und bei der Expansion in Länder anderer Kulturkreise.

Viele Firmen beziehen ihre Lieferanten, Kunden und Partner häufig nicht in ihr Compliance-Programm bzw. in ihre Risikobetrachtung ein. Dabei sind erfahrungsgemäß Externe bei einer hohen Anzahl von Wirtschaftsdelikten beteiligt. Das gilt auch für Hinweisgebersysteme, die häufig nur intern genutzt werden. Damit wird die Chance vergeben, Missstände oder Fehlverhalte frühzeitig zu erkennen.

Im Zusammenhang mit dem Geschäftspartner Compliance Management spielt Prävention eine herausragende Rolle: wichtig ist, sich systematisch mit den Fragen zu Geschäftspartnern zu befassen, bevor eine Geschäftsbeziehung eingegangen wird. Daher sollte die Integritätsprüfung der Geschäftspartner als Prozess aufgesetzt werden.

AGAMON Consulting hat einen risiko-orientierten Prozess zur Integritätsprüfung von Geschäftspartnern entwickelt. Dieser beinhaltet u.a. folgende Aspekte:

– Definition von Risikokategorien für Geschäftspartner

– Einordnung des Geschäftspartners in eine der Risikokategorien

– Durchführung der Prüfung anhand der relevanten Kriterien

– Offene Kommunikation des Prüfverfahrens mit dem Geschäftspartner (hier ist Transparenz sehr wichtig)

– Einbeziehung des Geschäftspartners in bestehende Unternehmensprozesse wie etwa beim Einkauf

Durch Implementierung und konsequente Anwendung eines solchen Prozesses können Risiken im Vorfeld identifiziert und ungeeignete Partnerschaften vermieden werden.

www.agamon-consulting.de

Posted by on 30. April 2017.

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