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BIOTRONIK Home Monitoring senkt Sterberisiko von ICD-Patienten

Im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Rom stellte Professor Dr. Gerhard Hindricks vom Herzzentrum Leipzig die Ergebnisse der Metastudie ?TRUECOIN? vor: Das Sterberisiko für Menschen mit einem implantierbaren Kardioverter-Defibrillator (ICD) konnte demnach um 38 Prozent gesenkt werden, wenn der Gesundheitszustand der Patienten per BIOTRONIK Home Monitoring® überwacht wurde. Hierzu wurden die Erkenntnisse mit Beobachtungen aus der herkömmlichen Nachsorge in einer Arztpraxis verglichen. Zudem sank das kombinierte Risiko, dass ein Patient stirbt oder er aufgrund einer sich verschlechternden Herzinsuffizienz ins Krankenhaus eingewiesen werden muss, um 36 Prozent.
Für die TRUECOIN-Studie wurden Daten von 2.405 Patienten der Studien TRUST1, ECOST2 und IN-TIME3 erfasst und ausgewertet. Bereits die IN-TIME-Studie aus dem Jahr 2014 erbrachte den Nachweis, dass sich die Sterberate bei Patienten mit Herzinsuffizienz dank BIOTRONIK Home Monitoring um mehr als 50 Prozent senken lässt. Mithilfe der Metaanalyse kann der Nutzen nun auf alle ICD-Patienten übertragen werden. ?Dabei ist entscheidend, dass diese eindeutigen klinischen Vorteile nur bei Studien mit BIOTRONIK Home Monitoring zu beobachten waren. Studien, die andere Fernnachsorgesysteme untersucht haben, konnten diesen Effekt nicht belegen?, erklärt Hindricks.
Besonderheiten von BIOTRONIK Home Monitoring machen den Unterschied
Die umfassende TRUECOIN-Studie lässt auf eine direkte Kausalität zwischen dem Einsatz von BIOTRONIK Home Monitoring und dem nachgewiesenen klinischen Nutzen schließen. ?Die Ergebnisse sind eindeutig: BIOTRONIK Home Monitoring trägt dazu bei, das Sterberisiko bei Patienten mit einer ganzen Bandbreite an ICD-Indikationen zu reduzieren und die Verschlechterung der Herzinsuffizienz zu verlangsamen?, erläutert Hindricks als leitender Prüfarzt.
BIOTRONIK Home Monitoring ist das einzige Fernnachsorgesystem auf dem Markt, bei dem die Daten täglich übertragen werden und dies auch verifiziert wird. ?Die Studie macht deutlich, dass es vor allem darauf ankommt, welches Fernnachsorgesystem letztendlich verwendet wird. Die tägliche Datenübertragung zusammen mit einer Multiparameteranalyse sowie der bewährte Arbeitsablauf in der Klinik bieten den Ärzten die bestmögliche Entscheidungsgrundlage, um die richtige Therapie für ihre Patienten auszuwählen?, verdeutlicht Manuel Ortega, Senior Vice President bei BIOTRONIK.
Über BIOTRONIK Home Monitoring
BIOTRONIK Home Monitoring® überträgt Patienten- und Implantatdaten automatisch Tag für Tag. So lässt sich eine Verschlechterung des klinischen Status des Patienten rasch erkennen. Die Früherkennung klinisch relevanter Ereignisse, insbesondere asymptomatisches Vorhofflimmern, ermöglicht es dem Arzt, die Therapie des Patienten bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt entsprechend anzupassen..
Quellenangaben
1 Varma N, et al. Eur Heart J. 2014, 35 (20).
2 Guedon-Moreau L, et al. Europace. 2014, 16(8).
3 Hindricks G, et al. The Lancet. 2014, 384 (9943).
Weitere Information unter: www.biotronik.com/de-de
Twitter: @BIOTRONIK_News
LinkedIn: www.linkedin.com/company/biotronik

Als einer der weltweit führenden Hersteller kardio- und endovaskulärer Medizintechnik mit Hauptsitz in Berlin ist BIOTRONIK in über 100 Ländern präsent. Millionen implantierte BIOTRONIK-Produkte – Implantate zur Herzrhythmustherapie und Produkte zur koronaren und peripheren vaskulären Intervention – tragen dazu bei, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern und Leben zu retten. Seit der Entwicklung des ersten deutschen Herzschrittmachers im Jahr 1963 hat BIOTRONIK zahlreiche Innovationen auf den Markt gebracht: Magmaris, den ersten bioresorbierbaren Magnesium Scaffold mit klinisch belegter Wirksamkeit; die telemedizinische Fernnachsorge mit BIOTRONIK Home Monitoring; Pulsar, den weltweit ersten 4 F kompatiblen Stent für die Behandlung von langen Läsionen; den ersten Medikament-freisetzenden Hybrid-Stent Orsiro; sowie die weltweit ersten implantierbaren Defibrillatoren und Implantate zur Herzinsuffizienztherapie mit ProMRI® Technologie.

Posted by on 30. August 2016.

Categories: Bilder, Vermischtes

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