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BERLINER MORGENPOST: Mehr Zeit für ein Konzept / Kommentar von Joachim Fahrun zur Übernahme der Wall-Toiletten

Berlin ist nicht mehr mittellos und inzwischen
selbstbewusst genug, seine Aufgaben selbst zu erledigen, egal ob es
um Wasserversorgung, Stromnetzbetrieb oder eben die öffentlichen
Bedürfnisanstalten geht. Dass der Betrieb der Klos bisher nichts
kostet, ist ökonomisch eine Milchmädchenrechnung. Denn natürlich muss
man die der Stadt entgangenen Erlöse aus der deutlich gewachsenen
Außenwerbung dagegenrechnen, die Walls Anfangsinvestitionen
inzwischen amortisiert haben. Womöglich sind die schicken City
Toiletten für Berlins Steuerzahler so gesehen ganz schön teuer. Hier
für Transparenz zu sorgen, ist ein nachvollziehbares Anliegen der
rot-rot-grünen Koalition. Aber wer ein bewährtes System ersetzen
möchte, sollte sicher sein, dass er in anderthalb Jahren ein neues in
Eigenregie auch organisiert bekommt.

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

Original-Content von: BERLINER MORGENPOST, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 21. April 2017.

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Categories: Politik & Gesellschaft

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