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Auftakt der Weltwasserwoche in Stockholm: Wasser kann die gemeinsame Kraft zum Erreichen der nachhaltigen Entwicklungsziele sein

Führungskräfte und Fachleute aus den Bereichen Wasser, Klima und
Entwicklung haben sich in Stockholm versammelt, um darüber zu
beraten, wie Wasser das Erreichen der nachhaltigen Entwicklungsziele
ermöglichen könnte.

Unter dem Motto Water for Sustainable Growth (Wasser für
nachhaltiges Wachstum) kommen in dieser Woche rund 3.000 Menschen aus
mehr als 120 Ländern in Stockholm zur 26. Ausgabe der alljährlichen
Weltwasserwoche zusammen. Angesichts der Tatsache, dass das
Weltwirtschaftsforum die Wasserkrise als eines der wesentlichen
globalen Risiken der kommenden Jahre aufgeführt hat und eine rasch
wachsende Weltbevölkerung die knappen Trinkwasserreserven belastet,
erscheint den Forschern, politischen Entscheidungsträgern und
Vertretern von Zivilgesellschaft und Privatsektor, die in Stockholm
zusammentreffen, die Suche nach Lösungen für die zahlreichen
komplexen Wasserprobleme der Welt immer dringlicher.

Torgny Holmgren, Executive Director des Organisators SIWI,
erklärte: „Ohne verlässlichen Zugang zu Wasser wird sich praktisch
kein nachhaltiges Entwicklungsziel erreichen lassen. Um das
umzusetzen, müssen wir sicherstellen, dass Wasser in der Agenda 2030
eine zentrale Rolle einnimmt. Daran wird sich zeigen, welche Macht
Wasser als verbindendes Element hat.“

„Wasser verbindet nicht nur Branchen, sondern auch Nationen,
Gemeinschaften und verschiedene Akteure. Wasser kann die verbindende
Kraft sein – der Wegbereiter für Fortschritte in der Agenda 2030 und
dem Klimaabkommen von Paris“, so Holmgren.

Die Bürgermeisterin von Stockholm Karin Wanngård betonte die
Rolle, die Städte bei der Umsetzung des Entwicklungsplans spielen
müssen. „Städte repräsentieren einen beträchtlichen Teil des
künftigen Wachstums. Unsere Teilnahme am Ringen um nachhaltige
Lösungen ist der Schlüssel für globalen Erfolg. Und das bedeutet eine
wachsende Verantwortung – eine moralische Verpflichtung gegenüber
kommenden Generationen.

Die schwedische Außenministerin Margot Wallström unterstrich die
Botschaft, dass Wasser ein verbindendes Element und ein Wegbereiter
für die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele sei. „Die
erfolgreiche Umsetzung von Ziel 6 der Agenda 2030 wird den
Fortschritt bei etlichen anderen Zielen unterstützen – vor allen
Dingen bei Ernährung, Kindergesundheit, Bildung, Gleichberechtigung,
gesunden Städten und gesunden Wasser-Ökosystemen und Meeren.“

Der Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung OECD, Angel Gurría, erklärte, Wasser
stehe inzwischen bei internationalen Überlegungen an vorderster
Stelle und im Mittelpunkt. „Wasser hat heute bei den internationalen
Prioritäten den Stellenwert, der ihm gebührt“, so Gurría.

Informationen über die Weltwasserwoche und das Stockholm
International Water Institute:

http://www.worldwaterweek.org und http://www.siwi.org

Pressekontakt:
Rowena Barber, Communications Manager, Tel.: +46-8-1213-6039

Original Content von: SIWI – The Stockholm International Water Institute, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 30. August 2016.

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Categories: Vermischtes

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