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ADAC Rallye Deutschland: Pontus Tidemand und SKODA auf dem Weg zum WRC 2-Titel (FOTO)

– Pontus Tidemand und Jonas Andersson trennen noch 52 Kilometer
und vier Wertungsprüfungen am letzten Tag der ADAC Rallye
Deutschland vom Titelgewinn
– SKODA Motorsport kann außerdem vorzeitig die Teamwertung in der
Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) gewinnen
– Jan Kopecký und Pontus Tidemand büßten durch Reifenschäden die
Doppelführung für SKODA ein und liegen nun an zweiter und
dritter Position
– SKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek: „Das war Pech für Jan und
Pontus, aber jetzt konzentrieren wir uns voll auf den
Titelgewinn.“

Die beiden Teams von SKODA Motorsport, Jan Kopecký/Pavel Dresler
(CZE/CZE) und Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE), mussten am
Samstag ihre Doppelführung für SKODA bei der ADAC Rallye Deutschland
abgeben. Nach Reifenschäden auf der längsten Wertungsprüfung des
zweiten Tages, der berühmt-berüchtigten Panzerplatte, fiel der
führende Jan Kopecký auf den zweiten Rang am Ende des Tages zurück,
während Pontus Tidemand mit dem Platz zwei nun gute Chancen auf den
Fahrertitel in der WRC 2 hat. SKODA Motorsport kann außerdem
vorzeitig die Teamwertung der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
gewinnen.

Nach den heftigen Regenfällen der ersten Etappe am Freitag sorgten
blauer Himmel und Sonnenschein für einen freundlichen Rahmen zur
längsten und härtesten Etappe der ADAC Rallye Deutschland, dem
zehnten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2017. Der
berühmt-berüchtigte Truppenübungsplatz von Baumholder, auf dessen
rauen Asphaltpisten normalerweise Panzer unterwegs sind, wartete auf
die Teams. Am Samstag galt es, gleich zweimal die rund 42 Kilometer
lange Wertungsprüfung „Panzerplatte“ zu absolvieren.

Die in der WRC 2-Kategorie führenden Jan Kopecký/Pavel Dresler
(CZE/CZE) hatten mit ihrem SKODA FABIA R5 einen problemlosen ersten
Durchgang auf der längsten Prüfung der Rallye. Ihre Teamkollegen
Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) kamen dagegen in
Schwierigkeiten. Im letzten Viertel der 42 Kilometer langen
Wertungsprüfung fingen sie sich einen Reifenschaden ein. „Ich habe
wirklich nichts getroffen. Auf einmal war der Reifen platt, sprang
von der Felge und demolierte die Karosserie“, kommentierte Tidemand.
Er schaffte es ohne Reifenwechsel bis ins Ziel der Prüfung, verlor
rund 50 Sekunden und fiel vom zweiten auf den dritten Rang in der WRC
2 zurück. Sein SKODA FABIA R5 erwies sich als hart im Nehmen. Nachdem
der kosmetische Schaden beim mittäglichen Service behoben war, ging
der Schwede mit frisch renovierten Auto auf die nachmittägliche
Schleife. Sein härtester Rivale im Kampf um den Titel, Teemu Suninen,
hatte ebenfalls einen Reifenschaden und verlor mehr als zweieinhalb
Minuten. „Nun fahre ich gewissermaßen im luftleeren Raum, mit weitem
Abstand nach vorne und nach hinten. Trotzdem muss ich konzentriert
bleiben und das Auto sicher ins Ziel bringen“, betonte Tidemand.

Auf dem zweiten Durchgang der WP „Panzerplatte“ erwischte es dann
seine Teamkollegen. Jan Kopecký und Pavel Dresler kassierten einen
Plattfuß, wechselten allerdings in der Rekordzeit von rund eineinhalb
Minuten den defekten Reifen. „Ich habe auf einer Geraden ganz normal
gebremst,aber in der nächsten Kurve ging der Reifen platt. Wir
mussten anhalten und wechseln“, kommentierte der tschechische
Rallyemeister.

„Das war wirklich Pech für Jan und Pontus, aber jetzt
konzentrieren wir uns voll auf den Titelgewinn in der WRC 2″, blickt
SKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek auf den Schlusstag der Rallye
voraus. Am letzten Tag der Rallye trennen Pontus Tidemand und Jonas
Andersson nur noch vier Prüfungen und rund 52 Kilometer vom
vorzeitigen Gewinn der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2). Die
Aufgabenstellung ist klar: Wenn Titelrivale Teemu Suninen die WRC
2-Wertung nicht gewinnt, reicht Rang vier in der Kategorie zur
Weltmeisterschaft.

Zwischenstand der ADAC Rallye Deutschland nach Etappe 2 (WRC 2) 1.
Camilli/Veillas (FRA/FRA), Ford Fiesta R5, 2:40.14,1 Stunden 2.
Kopecký/Dresler (CZE/CZE), SKODA FABIA R5, +1.12,2 Minuten 3.
Tidemand/Andersson (SWE/SWE) SKODA FABIA R5, + 1.23,4 Minuten 4.
Greensmith/Parry (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, 2.07,3 Minuten 5.
Gilbert/Jamoul (FRA/FRA), SKODA FABIA R5, + 2.57,5 Minuten 6.
Suninen/Markkula (FIN/FIN), Ford Fiesta R5, 3.04,0 Minuten

Zahl des Tages: 4

Nur noch vier Wertungsprüfungen trennen Pontus Tidemand/Jonas
Andersson vom vorzeitigen Gewinn der Rallye-Weltmeister in der WRC
2-Kategorie.

Der Kalender 2017 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2)
Rallye Monte Carlo 19.01.-22.01.2017 Rallye Schweden
09.02.-12.02.2017 Rallye Mexiko 09.03.-12.03.2017 Rallye Frankreich
06.04.-09.04.2017 Rallye Argentinien 27.04.-30.04.2017 Rallye
Portugal 18.05.-21.05.2017 Rallye Italien 08.06.-11.06.2017 Rallye
Polen 29.06.-02.07.2017 Rallye Finnland 27.07.-30.07.2017 ADAC Rallye
Deutschland 17.08.-20.08.2017 Rallye Spanien 05.10.-08.10.2017 Rallye
Großbritannien 26.10.-29.10.2017 Rallye Australien 16.11.-19.11.2017

Pressekontakt:
Andreas Leue
Teamleiter Motorsport und Tradition
Telefon: +49 6150-133 126
E-Mail: andreas.leue@skoda-auto.de

Original-Content von: Skoda Auto Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 20. August 2017.

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Categories: Bilder, Vermischtes

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